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Bauen für Bildung: Freie Waldorfschule Apensen feierte Richtfest für das "Blaue Haus"

Der Neubau der Waldorfschule ist gerichtet, im Mai soll dort erstmals unterrichtet werden (Foto: wd)
Apensen: Freie Waldorfschule | Der Rohbau steht - jetzt feierten rund 200 Schüler, Lehrer, Mitglieder des Trägervereins, Nachbarn und viele weitere Gäste in der Waldorfschule Apensen Richtfest. Nicht ganz im zeitlichen Rahmen, weil das Wetter nicht mitgespielt hat, aber im Mai soll der erste Unterricht im "blauen Haus" stattfinden. Damit wird das nach dem gelben und dem roten Haus auf dem Schulgelände jetzt auch das dritte - zukünftig blaue - Haus in Betrieb genommen und 14 Waldorfschüler können erstmals in diesem Jahr ihr Abitur in Apensen ablegen. Neben dem Abitur-Jahrgang werden auch die elfte und zwölfte Klasse in den Neubau einziehen. "Wir freuen uns sehr darauf", sagt Michael Koch, Vorstand vom Trägerverein, der die gute Zusammenarbeit mit der Rohbaufirma Teetz lobt. "Die Kommunikation klappte hervorragend, die Bauarbeiter haben vieles von selbst genauso umgesetzt, wie wir es haben wollten." Der Richtspruch wurde von den Zimmermännern der Firma Quelle Holzbau gesprochen, die sich ob des "Lobs so mild und süß wie Adam und Eva im Paradies" fühlten. Für paradiesische Zustände bei den Kindern sorgten sie mit Bonbontüten, die sie nach dem Richtspruch in Dutzenden vom Dach in die Menge warfen.
Von der besonderen Architektur des Neubaus mit seinen schiefen Wänden zeigte sich auch Bauamtschefin Sabine Benden begeistert, die den Gästen des Richtfestes die Grüße der Gemeinde überbrachte. "Es ist ein tolles Haus", so Benden. "Durch die Wände entsteht eine besondere Akustik und auch eine besondere Lernatmosphäre in den Räumen", erklärt Michael Koch.
Das Rahmenprogramm beim Richtfest wurde zum Großteil von den Schülern gestaltet: Mit "Freude schöner Götterfunken" vom Flötenchor, "Cantate Domino" von der elften Klasse und viele weiteren Vorträge gaben die Kinder und Jugendlichen ihrer Freude über den Neubau Ausdruck. Sogar der Richtkranz wurde von den Schülern aus der sechsten und Klasse selbst erstellt.