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Helgard Heins liest aus ihrem Buch "Die erste Tochter"

Apensen: Rathaus Junkernhof | Mit dem Krimi "Die erste Tochter" hat die ehemalige Apensener Verwaltungsangestellte Helgard Heins nach ihrem Roman "Das alte Haus im Schneesturm" jetzt ein zweites Buch herausgebracht. Am Freitag, 7. Juni, 19 Uhr, stellt sie beide Werke erstmals in Form einer Lesung im Ratssaal Apensen, Buxtehuder Str. 27, vor. "Ein bisschen aufgeregt bin ich schon", erzählt die Autorin. Es ist weniger der Auftritt vor vielen Menschen, der die Apensenerin nervös werden lässt. Als ehemalige Standesbeamtin ist sie es gewöhnt, dass viele Augen auf sie gerichtet sind. Doch ist Helgard Heins gespannt auf die Reaktionen ihrer Zuhörer. "Schreiben ist ein einsamer Job", sagt sie. "Man bekommt wenig Rückmeldungen und es ist dann ein bedeutender Moment, wenn das eigene, bisher ganz private Werk für die Öffentlichkeit freigegeben wird."
Erste positive Reaktionen auf "Die erste Tochter" hat sie dennoch schon bekommen. "Eine Leserin hat mir erzählt, dass sie sich mit dem Buch eingeschlossen und es in einem Rutsch durchgelesen hat", weiß Helgard Heins. Kein Wunder, denn die Geschichte ist super-spannend: Ein Geschäftsmann wird erschossen auf seinem Landsitz in Apensen gefunden. Schnell wird den Ermittlern klar, dass es kein Selbstmord gewesen sein kann. Kommissar Michael Andersen und seine Kollegin Janne Rosengard gehen jeder Spur in Buxtehude, im Alten Land und entlang des Elbdeiches bis nach Kehdingen nach, bis sie auf die entscheidende Fährte gelangen: Der Fall hat mit Kindesmissbrauch zu tun.
In ihren Büchern thematisiert Helgard Heins Geschichten, für die es nur schwer Erklärungen zu finden gibt. "Dass Erwachsene Kinder missbrauchen oder wie in ,Das alte Haus im Schnee' Menschen einfach verschwinden, ist einfach unbegreiflich", sagt die Mutter eines erwachsenen Sohnes. "Es beschäftigt mich, welche Gründe es dafür geben kann."
Ideen bekommt sie beim Fernsehen und Lesen. Viele Tipps hat sie von Werner Schmidt, dem ehemaligen Dorfpolizisten in Apensen bekommen. "Ich habe ihn z.B. gefragt, wo Tote aus diesem Bereich zur Obduktion hingebracht werden, ob es eine Fingerabdruckdatei gibt und vieles mehr", so die Autorin. Die nächste Idee für ein Buch ist bereits am Wachsen. Doch bis zum Winter muss das Schreiben noch warten. Im Sommer locken Garten und Pferd die vitale Autorin viel zu sehr nach draußen ins Freie.
• "Die erste Tochter" ist im Verlag BOD (Books on Demand) erschienen und kostet 13,90 Euro.