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Rasante Reiterspiele: Karin Ingwersen aus Apensen will mit ihrem Mounted-Games-Team Deutscher Meister werden

Ein starkes Team: Jana Karin Ingwersen und ihr Pony "Maybe" bringen einen Litter, einen "aufgespießten" Becher, im gestreckten Galopp ins Ziel (Foto: Ingwersen)
Gemütliche Ausritte sind ihre Sache nicht: Dazu ist Mounted Games-Reiterin Jana Karin Ingwersen (27) aus Apensen viel zu ehrgeizig. Nachdem die medizinische Angestellte in den Vorjahren bei den Deutschen Meisterschaften mit ihrem Team Achim RoFelxs auf dem zweiten und dritten Platz gelandet ist, hofft sie dieses Jahr im September auf den Titel. Außerdem wurde sie mit ihrer Reit-Partnerin Anke Meyer im Jahr 2014 in Großenaspe Deutsche Paarmeisterin, 2015 als erstes deutsches Paar Dänischer Paarmeister (Wochenblatt berichtete) und im gleichen Jahr mit Sven Ludewig Deutscher Vizepaarmeister in Großenaspe. Außerdem ist Jana Karin Ingwersen seit Anfang 2015 Nationaltrainerin der U12 und Reitersprecherin für den Verband für Reiterspiele (VRmgd).
"Es war immer mein Traum, an die Spitze zu kommen", sagt die erfolgreiche Reiterin. Für diese Karriere absolviert sie ein straffes Fitnessprogramm: Sie läuft u.a. täglich mindestens fünf Kilometer und verbringt drei Stunden bei ihren drei Pferden, die im Reitstall in Beckdorf stehen. "Auch die Tiere müssen trainieren, um bei den Mounted Games erfolgreich zu sein", so Ingwersen. Voraussetzung ist eine solide Dressurausbildung, zusätzlich absolvieren die Pferde ein Galopptraining und werden an der Longe gymnastiziert. "Maybe", ihr Deutsches Reitpony, "brennt" ebenso für den Sport wie seine Reiterin. "Für Mounted Games eignen sich nur Pferde, die Spaß daran haben", so Ingwersen. "Wir reiten ohne Gerte und Sporen, und wer sein Pferd beschimpft, wird disqualifiziert. Aber Maybe weiß, worum es geht."
• Slalom, Aufspringen und Abspringen im Galopp: Mounted-Games (dt.: Spiele zu Pferde) sind rasante Staffelrennen, bei denen Teams mit meistens vier Reitern gegeneinander antreten. Wie bei Staffelrennen in der Leichtathletik spielen immer mehrere Teams gegeneinander, wobei zwischen den 54 Meter auseinander liegenden Start- und Wechsellinien von jedem Reiter bestimmte Aufgaben (Spiele) zu bewältigen sind. Die Spiele werden anhand ihrer Hauptanforderungen in drei Kategorien eingeteilt: Tempo-, Technik- und spektakuläre Aufspringspiele.