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Zevener Straße wird als Rennstrecke genutzt

Wollen einen festinstallierten Blitzer an der Zevener Straße (v. re.): Fank Hauschild, Annika Rieger mit Tochter Johanna sowie Sonja und Olaf Ernst
wd. Apensen. Autofahrer, die mit 150 Stundenkilometern in den Ort rasen, sind für die Anwohner an der Zevener Straße kein ungewohntes Bild. "Entweder ist hier Stau, weil die Autos aufgrund des hohen Verkehrs nicht auf die Beckdorfer Straße abbiegen können, oder die Straße wird als Rennstrecke benutzt", sagt Anwohnerin Annika Rieger. Die Situation ist umso dramatischer, als dass sich das Schulzentrum nur wenige Meter von der Zevener Straße entfernt befindet. "Ein Wunder, dass hier noch kein Kind angefahren wurde", sagt Annika Rieger. Ihr Nachbar Frank Hauschild bestätigt die Beobachtungen: "Wenn ich mit dem Auto nach Hause komme und langsamer werde, um auf mein Grundstück abzubiegen, werde ich mit Karacho überholt", erzählt er. "Würde vor mir ein Schulkind die Straße überqueren, hätte es keine Chance." Zusätzlich zur Gefahr für Fußgänger sei auch die Lärmbelastung durch die Raser unerträglich. "Wir können auf unserer Terrasse kein Gespräch führen", berichten die Anwohner Olaf und Sonja Ernst.
Die Einrichtung von Verkehrsinseln an den Ortsein- und -ausgängen in der Samtgemeinde, wie es unter anderem von der CDU in Apensen gefordert wird, reiche an der Zevener Straße nicht aus. "Die Straße wurde bereits eingeengt und das Ortsschild verlegt", sagt Frank Hauschild. "Das nützt gar nichts. Einen kleinen Schlenker fahren zu müssen, nehmen die Raser in Kauf." Mehr Erfolg versprechen sich die Anwohner von einem festinstallierten Blitzer.
"Wir hoffen, dass sich auch mal jemand für unsere Ecke interessiert", so Frank Hauschild. Alle Hinweise, die der gebürtige Apensener bisher an Ratsmitglieder gegeben habe, seien unberücksichtigt geblieben. "Ich habe immer nur gehört, dass man nichts machen kann", ist Frank Hauschild sauer.