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Der Schuldenberg wächst weiter: Samtgemeinde Apensen nimmt neue Darlehen auf

Die Samtgemeinde Apensen investiert in neue Feuerwehrgerätehäuser und mehr Flüchtlingsunterkünfte
Geschockte Mitglieder im Finanzausschuss der Samtgemeinde Apensen: Bis Ende 2016 wird die Darlehenssumme auf insgesamt 16 Millionen Euro ansteigen. Das rechnete Kämmerer Peter Riebesell den Politikern vor.
Ende 2015 liegt die Darlehenssumme noch bei rund sieben Millionen Euro. Dabei handelt es sich zum Großteil um alte Schulden sowie um neue Kosten von rund 1,9 Millionen für die Flüchtlingsunterbringung. Im kommenden Jahr wird die Samtgemeinde weitere zwei Millionen Euro in Flüchtlingsunterkünfte investieren müssen. Den größten Posten im Haushalt mit rund 5,5, Millionen Euro macht in 2016 der Bau der drei Feuerwehrhäuser aus. Nicht zu vergessen das neue Löschfahrzeug und der Einsatzleitwagen, die im kommenden Jahr für die Feuerwehr Apensen angeschafft werden. Beide Fahrzeuge schlagen mit 560.000 Euro zu Buche.
Auch die Personalkosten treiben den Schuldenberg in die Höhe: Aufgrund der neuen Tarifverträge für die Kita-Mitarbeiter sind die Gehälter dort um 15 Prozent gestiegen, erklärt Peter Riebesell. Damit liegen die Personalkosten in 2016 bei rund vier Millionen Euro.
16 Millionen Euro sind eine gewaltige Summe", sagt Peter Riebesell. "Das Darlehen ist aber zinsgünstig abgesichert und wir schaffen es, dass der Haushalt ausgeglichen ist und wir sogar noch ein wenig Luft haben." Allerdings müssen sich die Politiker darauf einstellen, dass der Spielraum der Samtgemeinde Apensen für weitere Investitionen in den Folgejahren kleiner werde.