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Die Samtgemeinde Apensen spart Geld

Hat die Finanzen der Samtgemeinde im Griff: Kämmerer Peter Riebesell
Die Samtgemeide Apensen spart ab 2013 19 Jahre lang 45.000 Euro. Insgesamt sind das 866.000 Euro. Diese gute Botschaft kann Kämmerer Peter Riebesell morgen, Donnerstag, 13.Dezember, um 19 Uhr im Samtgemeinderat verkünden. Der Haushalt 2013 ist einer von zehn Tagesordnungspunkten, mit dem sich die Politiker auseinandersetzen werden.
Grund für die erfreuliche Nachricht ist eine Umschuldungsmöglichkeit, die der Kämmerer gemeinsam mit einem Arbeitskreis "Haushaltskonsilidierung" gefunden hat. Diese Gruppe wurde nach einem Antrag der Grünen Anfang des Jahres ins Leben gerufen, u.a. die Kredittilgung der Samtgemeinde zu prüfen und die Verwaltungsprozesse zu optimieren. "Im Bereich Verwaltung wurde alles getan, um die Kosten zu optimieren", sagt Samtgemeindebürgermeister Peter Sommer. Die Kredittilgung konnte mit einer Umschuldung effizienter gestaltet werden: Peter Riebesell hat für 1,5 Millionen Euro für die Restlaufzeit von 19 Jahren ein Forward-Darlehens zu einem Zinsatz von 2,02 Prozent aufgenommen. Den Tipp hatte er von Banker und Ratsmitglied Hans-Heinrich Twiefel (SPD) bekommen.
An zukünftigen größeren Investitionen plant die Samtgemeinde den Bau der neuen Feuerwehrgerätehäuser in Apensen, Beckdorf und Sauensiek, den Bau einer Mensa auf dem Gelände der Kindertagesstätte "Die Freunde" und den Mensa-Umbau im Schulzentrum Apensen.Weil es für den Bau der Feuerwehrgerätehäuser derzeit noch keine festen Zahlen gibt, hat Peter Riebesell dem Finanzausschuss vorgeschlagen, Verpflichtungsermächtigungen mit Höchstbeträgen in den Haushalt einzustellen, um handlungsfähig zu bleiben. Damit kann, wenn die Bau-Planungen konkret werden, ein Haushaltsnachtrag verhindert werden, der wiederum zunächst von der Kommunalaufsicht geprüft werden müsste. Für das Feuerwehrgerätehaus in Apensen schlägt Riebesell zwei Millionen Euro vor, davon 1,8 Millionen Euro als Verpflichtungsermächtigung und 200.000 Euro als Planungsansatz .Für das Gerätehaus in Beckdorf sollen 720.000 Euro als Verplichtungsermächtigung und 80.000 als Ansatz eingeplant werden. Für Sauensiek hält Peter Riebesell 1,2 Millionen Euro für angemessen, davon 120.000 Euro als Planungkosten, der Rest als Verpflichtungsermächtigung.
Der Vorschlag von Oliver Pade (SPD) im Finanzausschuss, durch Werbung weitere Unternehmen nach Apensen zu locken, um damit die Gewerbesteuer-Einnahmen zu verbessern, stieß bei Hans-Heinrich Twiefel (SPD) und Roland Denien (Grüne) auf Interesse. Kurt Matthies (SPD), Bürgermeister von Apensen und Ruth Uhlendorf (CDU) hingegen vertraten die Meinung, dass das Gewerbegebiet Apensen im Internet gut zu finden sei. Viele ansässige Firmen hätten sich bereits für weitere Grundstücke vormerken lassen und es gäbe auch immer wieder Anfragen von außerhalb. Alle Mitglieder des Finanzausschusses waren sich jedoch einig, dass sie den Wirtschaftsförderer des Ladkreises, Michael Seggewiß, einladen wollen.