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Drei Entwürfe zur Auswahl: Apenser Grundschule soll Anbau erhalten

Entwurf Nr. 1 von der Architektengemeinschaft Wehmeyer und Peter aus Harsefeld (Foto: Wehmeyer und Peter)
jd. Apensen. Drei Architekten, die drei sehr unterschiedliche Entwürfe vorlegen: Bei den Planungen für einen neuen Anbau der Isern-Hinnerk-Grundschule in Apensen gibt es wohl noch einigen Diskussionsbedarf. In der vergangenen Woche beschäftigte sich der Schulausschuss mit dem Thema, fasste aber keinen Beschluss. Ob überhaupt einer der vorlegten Entwürfe zum Zuge kommt oder aber nur als Basis für eine überarbeitete Planung dient, entscheidet letztlich der Samtgemeinderat auf seiner Sitzung am 3. März. Dann geht es auch darum, welches Architektenbüro den Zuschlag erhält.

Erst danach kann im Detail weitergeplant werden. Laut Rathauschef Peter Sommer soll dann im Sommer das endgültige Okay gegeben werden. Sofern es mit dem Bauantrag keine Probleme gibt, könnte nach Sommers Zeitplan im April 2018 der Abriss des alten Seitentraktes erfolgen. Der aus dem Jahr 1950 stammende Gebäudeflügel, in dem unter anderem das Sekretariat und das Lehrerzimmer untergebracht sind, soll dann dem Neubau weichen. Rund ein Jahr wird die Bauzeit betragen. Eine Fertigstellung zu Beginn des Schuljahres 2019/20 sei wohl eine "realistische zeitliche Perspektive", so Sommer.

Während der Zeit der Bauarbeiten müssen Verwaltung und Lehrerzimmer im Haupttrakt der Grundschule in Klassenzimmern untergebracht werden. Doch wohin mit den Schulklassen? Es gebe zwei Möglichkeiten, so Sommer: entweder die Unterbringung in Containern oder aber die zeitweise "Einquartierung" in die Oberschule. Die zweite Option sei natürlich kostengünstiger, so Sommer: "Außerdem würden es die Viertklässler sicher toll finden, bei den 'Großen' unterrichtet zu werden."

Ein Anbau für die Grundschule ist aus Sicht der Verwaltung erforderlich, um dem steigenden Raumbedarf zu begegnen. Laut Sommer sind nicht zuletzt aufgrund der Inklusion, aber auch wegen neuer Unterrichtskonzepte zusätzliche Betreuungs- und Förderräume erforderlich (das WOCHENBLATT berichtete). Auch für einen Hort müssten neue Räume her. "Außerdem sollten wir für die Zukunft planen", so Sommer: Es sei durchaus denkbar, dass aus der Apenser Grundschule eines Tages eine Ganztagsschule werde. Aus diesem Grund war auch ein Vertreter des Landesschulbehörde auf der Ausschuss-Sitzung anwesend: Er gab eine grundsätzliche Einführung in das Thema.