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Feuerwehr Apensen: Es bleibt bei fünf Fahrzeugen

Peter Sommer (Foto: oh)
"Ich weiß nicht, wie wir aus dieser Schiete wieder herauskommen wollen", kommentiert Ruth Uhlendorf (CDU) im Samtgemeinderat die Situation, die durch den Streit um die Gerätehäuser entstanden ist (das WOCHENBLATT berichtete). Und spricht damit aus, was viele denken.
An den Arbeitskreisen für die Planung der Gerätehäuser in Apensen und Sauensiek nimmt außer den Mitgliedern der SPD und Grünen und bisher Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Sommer niemand teil. Nun will auch Peter Sommer nicht mehr mitarbeiten, sondern einen Vertreter stellen. Obwohl der Verwaltungschef darauf hinwies, dass ihm Einteilung der Mitarbeiter obliegt und die Politiker darauf keinen Einfluss nehmen können, stimmten die Mitglieder des Samtgemeinderats mit acht zu sechs Stimmen und fünf Enthaltungen ab, dass Sommer persönlich mitarbeiten muss. Die Für-Stimmen kommen aus den Reihen der SPD- und Grünen-Fraktionen. "Dieser Beschluss ist rechtswidrig", sagt Peter Sommer und kündigt an, ihn von der Kommunalaufsicht prüfen zu lassen.
Unter anderem, weil an den Arbeitskreisen keine Mitglieder der Feuerwehr teilnehmen, fehlen dem Architekten und der SPD offensichtlich wichtige Informationen. So gingen sie aufgrund bisheriger Entwürfe von vier Stellplätze für das Apensener Gerätehaus aus. Es müssen aber fünf Fahrzeuge untergebracht werden. Mit 14 Stimmen und fünf Enthaltungen beschloss der Samtgemeinderat, dass ein fünfter Stellplatz geschaffen wird.

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