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Gerätehaus-Streit: Beckdorfer Feuerwehr ist zur Zusammenarbeit mit Architekten bereit

Gemeindebrandmeister Hans Heinrich Dammann (li.) und Heiko Oltendorf gratulieren dem neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister Renke Möker (Foto: oh)
wd. Apensen/Beckdorf. Mit Renke Möker (32) steht dem Beckdorfer Ortsbrandmeister Heiko Oltendorf ein neuer Stellvertreter zur Seite. Vorgänger Matthias Müller ist nach einem Jahr im Amt zurückgetreten. Oltendorf freut sich um so mehr über die Unterstützung durch Renke Möker, als dass es in der heutigen Zeit nicht einfach ist, ehrenamtliche und verantwortungsvolle Ämter zu besetzen. Und in den Ortswehren der Samtgemeinde Apensen geht es zur Zeit hoch her.
Denn der Streit um den Bau der Gerätehäuser ist immer noch in vollem Gange (das WOCHENBLATT berichtete). Nachdem sich der Samtgemeinderat durch die Mehrheit von SPD und Grünen für den Architekten Bernd Grambow entschieden hat, wollen sich die Feuerwehrkameraden aus Apensen und Sauensiek - ebenso wie die Politiker der CDU und Freien Wähler - nicht mehr an der Planung der Gerätehäuser beteiligen. Sie alle favorisieren die Firma Bautec als Architekten. Aus Sicht der Kameraden aller drei Ortswehren in Apensen, Sauensiek und Beckdorf hat Firma Bautec bereits optimale Pläne vorgestellt. So haben sich für die drei Arbeitskreise, die jetzt gebildet werden sollen, bisher ausschließlich Mitglieder der SPD und Grünen sowie Verwaltungschef Peter Sommer gemeldet.
Allerdings ist der Beschluss gefasst, der regionale Architekt Bernd Grambow wird die Gerätehäuser planen. "Die Feuerwehr kann alle ihre Wünsche vortragen und wir werden uns bemühen, diese zu realisieren", sagt Dieter Kröger (Grüne). "Die Wahl des Architekten ist aber eine politische Entscheidung." Wenn sich die Feuerwehrkameraden weigern, sich an der Planung zu beteiligen, holen die Politiker externe Berater aus dem Landkreis mit ins Boot. Das wollen zumindest die Beckdorfer Kameraden für ihr Haus vermeiden. Sie haben sich von den SPD- und Grünen-Politikern über deren Gründe für die Architekten-Entscheidung informieren lassen und beschlossen, das Beste aus der Situation zu machen. "Wir wollen nach vorne schauen", sagt Heiko Oltendorf.