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Mehr Licht für Apensen: CDU-Fraktion wünscht sich bessere Beleuchtung von Fuß- und Radwegen

Anna Jones geht mit Hund Milo auf dem Neukloster Weg Gassi. Sie hofft, dass dort möglichst bald Lampen installiert werden (Foto: jd)
jd. Apensen. "Es werde Licht" Mit diesen Bibelworten lässt sich das Ansinnen der Apenser Christdemokraten zusammenfassen. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat den Antrag gestellt, die Straßenbeleuchtung im Ort zu verbessern. Ins Auge gefasst hat die CDU dabei die Buxtehuder Straße zwischen Neukloster Straße und der Seniorenresidenz sowie weite Teile der Neukloster Straße. "Uns geht es vor allem die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern", sagt Fraktionschef Markus Löhden: "Viele Stelle sind nur schlecht oder gar nicht ausgeleuchtet." Die Gemeinde hat bereits reagiert und ein Angebot bei den Buxtehuder Stadtwerken angefordert. "Sobald uns Zahlen vorliegen, wird die Politik darüber beraten", sagt Gemeindedirektorin Sabine Benden. Entsprechende Mittel seien dann im Haushalt 2017 einzuplanen.

Nach Auskunft von Benden gibt es mit den Buxtehuder Stadtwerken eine Rahmenvereinbarung: Demnach ist das kommunale Unternehmen aus der Nachbarstadt auch für die Beleuchtung im öffentlichen Raum zuständig: "Die Gemeinde äußert ihre Vorstellungen und die Stadtwerke setzen diese dann um, sofern der Preis in Ordnung ist." Im vergangenen Jahr seien von den Stadtwerken bereits Leuchten nachgerüstet und mit modernen LED-Lampen ausgestattet worden, so Benden: "Es sind natürlich noch einige Lücken vorhanden, aber um die kümmern wir uns jetzt".
"Ausgerechnet mitten im Ort ist es besonders dunkel", meint Löhden: Während zwischen Neukloster Straße und Lidl neue LED-Leuchten für reichlich Helligkeit auf den Fuß- und Radwegen entlang der Buxtehuder Straße sorgten, müssten die Passanten in Richtung Kreisel im Dämmerlicht unterwegs sein. "Dort würden wir uns eine ähnlich gute Ausleuchtung wie zu Lidl hin wünschen", so der CDU-Politiker. Besonders am Herzen liege ihm die Situation in der Neukloster Straße: "Es ist höchst gefährlich, am Neubaugebiet im hinteren Bereich der Straße spazieren zu gehen. Da ein Fußweg fehlt und auch keine Laternen vorhanden sind, ist diese Ecke stockdunkel".

Die Gemeinde wollte mit dem Aufstellen von Lichtmasten ursprünglich warten, bis der Endausbau der Neukloster Straße erfolgt. Dann soll auch ein Fußweg geschaffen werden. Darauf soll nun nicht mehr gewartet werden: "Die Lampen sollen vorher installiert werden", sagt Benden. CDU-Fraktionschef Löhden hofft, dass dieser Ankündigung auch schnell Taten folgen: "Wer jetzt als Fußgänger durch die Neukloster Straße geht, spielt mit seinem Leben."

Eine Einschätzung, die Anna Jones nicht übertrieben findet: Die Anwohnerin geht dort täglich mit ihrem Berner Sennenhund Milo Gassi. Sie hat sich bereits eine Hundeleine mit Blinklicht angeschafft, damit beiden von den Autofahrern gesehen werden: "Hier muss endlich Licht her, bevor sich ein schwerer Unfall ereignet."