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Neubaugebiet Nindorf: Warten auf die Rats-Entscheidung

jd. Nindorf. Die Bürger in Nindorf müssen sich noch knapp 14 Tage gedulden: Eine endgültige Entscheidung über das geplante Neubaugebiet wird wohl erst auf der Sitzung des Beckdorfer Rates am 28. Februar fallen. In der vergangenen Woche hatte sich auch der Planungsausschuss mit dem umstrittenen Thema befasst - allerdings ohne konkrete Aussagen zu treffen. Dabei waren etliche Nindorfer mit hohen Erwartungen in die Ausschuss-Sitzung gekommen. Sie hofften, dass der heftig kritisierte Beschluss des alten Rates vom Oktober, am Gänsebergweg rund ein Dutzend Bauplätze zu schaffen (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach), revidiert wird.
Aufgabe des Ausschusses sei es eigentlich, Beschlüsse des Rates vorzubereiten, sagt Beckdorfs Gemeindedirektor Peter Sommer: "Das ist in diesem Fall aber nicht passiert." Aus den Fraktionen sei nichts Inhaltliches zur Sache gekommen. Da von den anwesenden Politikern keine Aussagen zum weiteren Prozedere getroffen worden seien, habe er vorgeschlagen, nicht über eine Beschlussempfehlung abstimmen zu lassen. Einem entsprechenden Antrag des SPD-Ratsherrn Karsten Koschinski folgte schließlich der Ausschuss. Nach Ansicht von Sommer hätte gleich über eine Alternative abgestimmt werden müssen, sofern sich die Ausschuss-Mitglieder jetzt gegen den Gänseberg ausgesprochen hätten: "Bloß zu sagen, was man nicht will, ist wenig zielführend."
Laut Sommer müssen sich die Fraktionen nun in den kommenden Tagen Gedanken machen, was überhaupt in Nindorf passieren soll: "Zunächst muss die Frage geklärt werden, ob ein Neubaugebiet überhaupt noch politisch gewollt ist." Danach sei vom Rat zu entscheiden, ob man es beim jetzigen Standort belasse oder womöglich doch eine der beiden anderen Varianten vorziehe. "Auf der Tagesordnung wird auf jeden Fall folgende Formulierung stehen, so Sommer: "Falls erforderlich, Aufhebung des Beschlusses vom Oktober 2016."