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Sitzungsgeld in Apensen erhöht

Zukünftig bekommen die Politiker der Samtgemeinde 25 Euro pro Sitzung
Rats- und Ausschussmitglieder der Samtgemeinde Apensen bekommen zukünftig 25 Euro statt 18 Euro Aufwandsentschädigung pro Sitzung. Das haben die Mitglieder des Samtgemeinderates auf Antrag der Freien Wählergemeinschaft (FWG) mit zwölf zu fünf Stimmen sowie einer Enthaltung beschlossen. Jan Klindworth, Fraktionsvorsitzender der FWG legte dar, dass in den Nachbargemeinden bereits seit Jahren eine höhere Aufwandsentschädigung gezahlt werde. So bekämen Politiker in Harsefeld 25,50 Euro pro Sitzung, in Horneburg 21 Euro pro Sitzung, in Fredenbeck gebe es ein monatliches Sitzungsgeld von 50 Euro sowie 16 Euro pro Sitzung und in Jork ebenfalls 50 Euro monatlich sowie 16 Euro pro Sitzung. Laut Jan Klindworth würde die Erhöhung der Aufwandsentschädigung die Samtgemeinde etwa 3.700 Euro mehr als bisher kosten. "Das Engagement beschränkt sich nicht nur auf die Teilnahme an den Sitzungen, wir bereiten die Themen auch vor und nach", führt Klindworth aus.
Dieter Kröger (Grüne) kritisierte die Erhöhung. Er sei nicht Politiker geworden, um einen Stundenlohn zu bekommen. Er gab zu bedenken, dass die Samtgemeinde Apensen verschuldet sei und sparen müsse. Das könne aber nicht Angelegenheit der Politiker sein, konterte Verwaltungschef Peter Sommer. Er befürworte die Erhöhung des Sitzungsgeldes, das bereits im Jahr 2002 festgelegt wurde.. "Es ist nur angemessen, dass das Ehrenamt honoriert wird", sagt Sommer.