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Beckdorf auf dem letzten Platz

Sauer über sein Team: Thorsten Detjen

SV Beckdorf kassiert bei den Relegationsspielen zwei deutliche Niederlagen

ig. Beckdorf. Bei den Handballern des SV Beckdorf lief bei den Relegationsspielen zur Dritten Liga in Bernburg (Sachsen-Anhalt) nichts zusammen. Mit 23:34 gegen die HG Köthen und 21:32 gegen den TuS Fürstenfeldbruck war der Tabellenvierzehnte der 3. Liga Nord seinen Gegnern aus der Ost- und Südstaffel hoffnungslos unterlegen und landete in der Abschlusstabelle auf dem letzten Platz.
Nach dem aktuellen Stand ist Fürstenfeldbruck erster Nachrücker in die Dritte Liga, gefolgt von der HG Köthen, sofern noch ein Startplatz frei wird. Erst wenn drei Vereine, etwa nach einem Verzicht, nicht antreten, könnte der Geestclub wieder in Liga drei antreten.
Die Chancen schätzt SV Coach Thorsten Detjen, der in der neuen Saison von Daniel Untermann abgelöst wird, als gering ein. Seinen Abschied als Interims-Trainer hatte sich Detjen anders vorgestellt. "Die letzte Chance, vielleicht doch noch in der Dritten Liga zu bleiben, wollten wir unbedingt nutzen." Dabei war für den Kampf gegen Abstieg alles angerührt: Nur eine kurze Pause nach dem letzten Punktspiel. Und intensive Analyse der Relegations-Kontrahenten. Doch der SV zeigte in den Partien keinen Zusammenhalt. "Ganz anders Fürstenfeldbruck. Die waren bissig und ehrgeizig", urteilte Detjen. Hinzu kam, dass die SV-Keeper Stefan Stielert und Florian Knust nicht ihren besten Tag erwischten. „Und bei den anderen Spielern fehlte die Einstellung", so Detjen, der auch die fehlende Disziplin bemängelte. Vom Auftreten seines Teams sei er total enttäuscht.

Jetzt muss bis zum 30. Juni abgewartet werden: Das ist der Meldeschluss für die Handballteams, die in der kommenden Saison in der Dritten Liga spielen wollen. Danach kann der Beckdorf die Weichen stellen.