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Keine Räume für die Wirtschaft: Mitglieder des Gewerbeverbunds Apensen machen sich in der Jahreshauptverammlung Luft

Mehr als 25 stimmberechtigte Mitglieder des Gewerbeverbunds Apensen trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der Bahnhofsgaststätte
Dass Gewerbetreibende in der Samtgemeinde Apensen keine öffentlichen Räume für Präsentationen, Events oder Vorträge nutzen dürfen, sorgte bei der Jahreshauptversammlung des Gewerbeverbunds in der Bahnhofsgaststätte Apensen für Zündstoff: "Wir zahlen Gewerbesteuern und sorgen für Aktionen im Dorf", sagt Gewebeverbund-Mitglied Immobilienmaklerin Yvonne Laage. "Wir haben mehrmals im Jahr Schüler als Praktikanten bei uns und stehen beim Zukunftstag zur Verfügung." Wenn sie jedoch für ihre Kunden und Interessierte Vorträge rund ums Thema Immobilien organisiere, müsse sie nach Buxtehude auswandern.
Anstoß für die Diskussion war die Idee von Apothekeninhaberin Bärbel Gollnick, im vergangenen Jahr Vorträge über Schüssler-Salze im Jugend- und Kulturzentrum stattfinden zu lassen. Die Veranstaltungen durfte die Apothekerin zwar noch anbieten. Das Thema wurde dann aber im Rat diskutiert und die Politiker beschlossen, dass solche Events nicht in öffentlichen Gebäuden durchgeführt werden dürfen.
Seitdem jedoch der Delmer Hof in Apensen geschlossen ist, bietet in der Samtgemeinde Apensen nur noch Klindtworths Gasthof in Sauensiek Räume für größere Veranstaltungen. Dieser ist rund sieben Kilometer von Apensen entfernt. "Dass wir vor Ort keine öffentlichen Räume nutzen dürfen, stellt unsere Wirtschaft vor ein großes Problem", sagt Willem Klie, Leiter der Kreissparkasse in Apensen und Vorstandsmitglied vom Gewerbeverbund.
Übrigens: Der Vorstand bleibt unverändert. Die turnusgemäß zu bestimmenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Für Anke Hadler, die ihr Amt als Kassenwartin nach zwei Jahren abgeben musste, wählten die Mitglieder Daniel Evers. Für Hans-Joachim Czirski, der sein Amt als Web-Master abgeben wollte, fanden sich mit dem neuen Mitglied Christian Günter, einem Grafikdesigner, sowie Hartmut Post von der Nachhilfeschule und Tierfutterexpertin Regina Starzonek gleich drei Nachfolger.