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Ortskern in Apensen: Wann kommt ein neuer Supermarkt?

Der Gewerbeverein dekoriert Schaufenster von leerstehenden Geschäften: Regila Radix-Dorozala zeigt ein Fenster, das von der Firma Well.Kamm gestaltet wurde
Leerstehende Geschäfte im Ortskern von Apensen, die Gerüchteküche brodelt. Nachdem der Penny-Markt im Sommer aus dem Gebäude an der Buxtehuder Straße 3 bis 5 ausgezogen ist, sollte das Haus, in dem sich noch weitere Geschäfte befinden, zugunsten eines neuen "Netto"-Marktes abgerissen werden. Doch rund zwei Monate nach dem geplanten Abrisstermin hat sich noch nichts getan.
Die Verhandlungen des Haueigentümers mit "Netto" laufen noch. "Bisher wissen wir noch nicht, was kommt", sagt Regila Radix-Dorozala, Vorsitzende des Gewerbevereins Apensen. Eine Einkaufsmöglichkeit im Ortskern wird vor allem von den älteren Mitbürgern sehr vermisst. "Ich bin froh, dass ich noch Fahrrad fahren kann", sagt Ursula Redepenning (75), die am Junkernhof wohnt. "Die nächsten Einkaufmöglichkeiten sind ziemlich weit weg an den Ortsausgängen."
Die Mitglieder des Gewerbevereins dekorieren derweil die Fenster der leerstehenden Geschäfte, damit der Ortskern nicht allzu trostlos aussieht. "Das ist schon bitter", sagt Regila Radix-Dorozala. Ein Gewinn für den Ort sei zumindest der Umzug der Fleischerei Aldag, die von der Buxtehuder Straße 3 an die Buxtehuder Straße 11 in die ehemaligen Räume von Nils Traumfabrik gezogen ist und jetzt auch Mittagstisch und Sitzgelegenheiten anbietet. "Das hatten sich unsere Bewohner gewünscht", so Radix-Dorozala.