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Autofahrer passte nicht auf: Radrennfahrer Armin Raible bei Crash schwer an der Hand verletzt

Für ihn endete die Trainingsfahrt im Krankenhaus: Armin Raible verletzte sich schwer an der Hand (Foto: archiv)
(os). Radrennfahrer Armin Raible (49) hat sich bei einem Trainingsunfall am Mittwoch schwer an der Hand verletzt.
Der Ex-Senioren-Weltmeister aus Jesteburg befand sich mit vier Jugendlichen von Blau-Weiss Buchholz und der RSG Nordheide auf Trainingsfahrt zwischen Evendorf und Egestorf, als nach Angaben der Polizei ein Autofahrer (35) - offenbar ohne zu schauen - rückwärts von einem Waldweg auf die Straße fuhr. An der Unfallstelle gibt es keinen Radweg. Drei Jugendliche konnten ausweichen, ein Junge (13) kollidierte mit dem Heck des Fahrzeugs. Er verletzte sich leicht.
Armin Raible, der am Ende der Gruppe fuhr, erwischte es schlimmer: Er prallte frontal gegen das Heck. "Ich konnte nicht mehr tun, als mich bestmöglich zu schützen", sagte Raible dem WOCHENBLATT. Wobei er sich so schwer an der Hand verletzte, konnte er nicht sagen: "Daran habe ich keine Erinnerung." Weil zunächst nicht klar war, ob auch die Wirbelsäule des Radrennfahrers geschädigt war, wurde Raible mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Boberg geflogen. Noch am Abend wurde er an der Hand operiert. "Mir geht es ganz gut", berichtet Raible am Donnerstag. Den geplanten Start bei der Mountainbike-DM Mitte Juli muss er allerdings absagen.
Raible hofft, dass die Hand bald heilt, damit er die Cross-Saison mitnehmen kann. Er ist froh, dass der Crash für seine Rad-Schüler relativ glimpflich abgelaufen ist: "Da hat sich mein Training offenbar doch ausgezahlt."
Gegen den Unfallfahrer wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.