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Erneuter Schlag gegen Verbrecherbanden

Symbolfoto: Polizei stoppt Gauner (Foto: Fotolia)
thl. Buchholz/Lüneburg. Erneut ist der Polizei ein empfindlicher Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen. Nur gut eine Woche, nachdem die Fahnder eine überregional agierende Einbrecherbande ausgehoben haben (das WOCHENBLATT berichtete), nahmen Spezialkräfte des Fachkommissariates (FK) Banden der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg jetzt in Hamburg zwei Deutsche mit Migrationshintergrund (27, 29) und zwei weißrussische Männer (39, 44) wegen Kfz-Diebstahls fest. Dabei konnten acht hochwertige Pkw im Wert von rund 500.000 Euro sichergestellt werden.
Bereits im Herbst vergangenen Jahres kamen die Ermittler des FK Banden international tätigen Autodieben auf die Spur. Die Täter standen im Verdacht, hochwertige Fahrzeuge der Marken Toyota RAV 4, BMW X5 und X6 im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg, im Stadtgebiet von Hamburg und im südlichen Schleswig-Holstein entwendet zu haben. Durch Personen aus Weißrussland wurden an den Fahrzeugen die Identifizierungsnummern (FIN) verfälscht und unter Verwendung von gefälschten Zulassungspapieren und Kennzeichen die Kfz ins osteuropäische Ausland überführt.
Bei ihren Taten fühlten sich die Diebe offensichtlich ziemlich sicher. Denn die geklauten Pkw waren im öffentlichen Verkehrsraum in Hamburg und in einer durch den Haupttäter im Bereich Buchholz angemieteten Halle ab- bzw. untergestellt worden.
Als die Festnahme erfolgte, war einer der Haupttäter gerade mit einem der Weißrussen dabei, an einen wenige Tage vorher in Hamburg entwendeten Toyota RAV 4 die FIN zu fälschen.
Der zweite Weißrusse wurde in einem Hotelzimmer in Hamburg-Wandsbek verhaftet, der zweite Haupttäter in seiner Wohnung. Gegen alle vier Männer wurden Haftbefehle erwirkt, sie sitzen jetzt in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Niedersachsen.