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Hoher Sachschaden bei Einbruch in Buchholzer Hallenbad

Badbetriebsleiter Hans Wurlitzer zeigt die eingschlagene Tür zu seinem Büro

Unbekannte Täter scheitern mit ihrer Flex am Geldschrank / Flucht ohne Beute / Parallelen zu Fall in Stade

os. Buchholz. Die fünfzeilige Polizeimeldung liest sich harmlos, doch die Auswirkungen sind immens: Bei einem Einbruch in das Buchholzer Hallenbad haben zwei unbekannte, maskierte Täter in der vergangenen Sonntagnacht einen geschätzten Sachschaden zwischen 10.000 und 15.000 Euro verursacht. Die Täter verließen das Bad ohne Beute, weil sie offenbar mit ihrer Flex den Geldschrank nicht öffnen konnten. "Unser Sicherheitssystem hat funktioniert", betont Badbetriebsleiter Hans Wurlitzer. "Wir nehmen den Einbruch ernst und werden weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen."
Nach Angaben der Polizei waren die Unbekannten am Sonntag, 22. Februar, gegen 1.30 Uhr durch ein Fenster ins Bad am Holzweg eingestiegen. Rund eine Stunde hielt sich das Duo dort auf. Offenbar hatten die Täter das Sicherheitssystem des Hallenbades zuvor ausbaldowert - sie bewegten sich außerhalb der Bewegungsmelder. Mit einer Axt schlug ein Täter die Metalltür zu Wurlitzers Büro ein. Anschließend versuchte er sich mit einer Flex am Tresor - vergeblich. Durch den Funkenflug geriet Granulat in Brand, es wurde Brandalarm ausgelöst. Als der Sicherheitsdienst am Tatort eintraf, hatten die Täter bereits Fersengeld gegeben. Sie entkamen unerkannt in unbekannter Richtung.
Hans Wurlitzer muss sich nun um eine neue Tür, einen neuen Teppich und einen neuen Geldschrank kümmern. "Die Täter haben ein hohes Maß an krimineller Energie gezeigt", sagt er.
• Hinweise auf die Täter an die Polizei Buchholz unter Tel. 04181-2850.
• Der Fall in Buchholz weist erstaunliche Parallelen zum Einbruch in das Bad "Solemio" in Stade auf. Dort hatten unbekannte Täter in der Nacht zu Sonntag, 15. Februar, aus einem Geldschrank rund 1.000 Euro Hartgeld gestohlen. Auch hier kannten die Täter offenbar das Sicherheitssystem, auch hier gingen sie mit einer Flex vor und es entstand hoher Sachschaden. Dieser summiert sich laut Christoph Born, Geschäftsführer der Stadtwerke Stade, auf rund 6.000 Euro. Als Konsequenz werde man die Alarmanlage im "Solemio" optimieren, so Born.