Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

359 Einsätze für die Feuerwehren

Zog Bilanz: Stadtbrandmeister Andre Emme (Foto: Feuerwehr)

Buchholz' Stadtbrandmeister Andre Emme legt die Bilanz für das vergangene Jahr vor

os. Buchholz. Die fünf Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Buchholz sind im vergangenen Jahr zu 359 Einsätzen ausgerückt - 18 weniger als im Jahr zuvor. Diese Bilanz legte jetzt Stadtbrandmeister Andre Emme vor.
Demnach bekämpften die Feuerwehrleute 165 Feuer und arbeiteten 194 Hilfeleistungen ab, wobei die Zahl der Notfall-Türöffnungen nochmals auf jetzt 37 anstieg. Vier Personen konnten nur noch tot geborgen werden, 46 Personen wurden aus lebensbedrohlichen Situationen befreit. Bei den Einsätzen seien Sachwerte im Wert von rund 15 Millionen Euro erhalten worden, betonte Emme. Insgesamt leisteten in den Feuerwehren 402 Mitglieder ihren Dienst, davon 257 aktive Kameradinnen und Kameraden, 79 Mitglieder in der Stadtjugendwehr und 66 Mitglieder in der Altersabteilung.
Im Gedächtnis sei vor allem der Löscheinsatz im Krankenhaus Buchholz geblieben, bei dem nach einer Brandstiftung an mehreren Stellen im Gebäude gleichzeitig Feuer zu bekämpfen waren. „Durch das beherzte Eingreifen der eingesetzten Kräfte sowie des Krankenhauspersonals konnte eine Ausbreitung verhindert werden und die Patienten in der Intensivstation vor Schaden bewahrt werden“, lobte Emme.
Das vergangene Jahr stand bei den Feuerwehren in Buchholz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr. Zahlreiche Veranstaltungen wurden dazu durchgeführt, Höhepunkt war das einwöchige Kreisjugendzeltlager Ende Juni/Anfang Juli mit mehr als 1.000 Jugendlichen und Betreuern rund ums Feuerwehrhaus an der Bendestorfer Straße. Emme dankte allen Beteiligten für die optimale Durchführung des Zeltlagers.
Die Ausstattung der Feuerwehren wertet Stadtbrandmeister Emme als „sehr gut“. Im vergangenen Jahr erhielt die Ortsfeuerwehr Buchholz ein neues Tanklöschfahrzeug und die Ortsfeuerwehr Sprötze ein neues Mehrzweckfahrzeug. In diesem Jahr wird der alte Gerätewagen Gefahrgut in Trelde durch ein neues Fahrzeug abgelöst.
Damit die Feuerwehren auch weiterhin schlagkräftig agieren können, hat die Verwaltung den „Feuerwehrbedarfsplan“ erstellen lassen. Dieses wird den Ortsbrandmeistern in den kommenden Wochen vorgestellt. Ziel ist es zu überprüfen, ob und wo es Optimierungspotenzial gibt.