Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

AEG: Aus der Geschichte lernen - Buchholzer Gymnasium zeigt Ausstellung zu Flucht und Migration

Eröffneten die Ausstellung (v.li.): Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse, stv. AEG-Schulleiterin Regina Steindorf, Henning Pieper vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke
as. Buchholz. Die heutige Flüchtlingssituation in Europa vor dem Hintergrund von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg zu erklären, ist Ziel der Wanderausstellung „Geflohen, vertrieben - angekommen?!“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), die aktuell in der Mensa des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) zu sehen ist. Neben Hintergrundwissen zu Migration, Flucht und Asylpolitik, wird sowohl auf die erzwungene Migration nach dem Zweiten Weltkrieg als auch auf aktuelle Konflikte, z.B. in Syrien, eingegangen. Zur Ausstellungseröffnung war neben Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse auch der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke zu Gast. Er berichtete von seinen eigenen Erfahrungen mit Flüchtlingen nach Ende des Zweiten Weltkriegs. „Ich bin mit dem Plattdeutschen aufgewachsen. Hochdeutsch war meine erste Fremdsprache: Ein Flüchtling aus Schlesien hat mir Hochdeutsch beigebracht“, erzählte Heiner Schönecke. Er sieht die Parallelen zur Nachkriegszeit auch in der erfolgreichen Integration der Flüchtlinge.
Der Besuch der Ausstellung ist für die AEG-Schüler ab der zehnten Klasse in den Unterricht eingebunden. „Die berührenden Bilder und Schicksale greifen das Thema Flucht und Vertreibung noch einmal anders auf, als es ein Schulbuch könnte“, sagt Geschichtslehrer Frank Flemming, der die Ausstellung nach Buchholz geholt hat. Das AEG ist eine der ersten Schulen, die die neue Ausstellung des VDK zeigt.