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AEG spendet an Hospiz und Indienhilfe

Bei der Spendenübergabe: (v. li.) Martin Cherian (Deutsch-Indische Gesellschaft), Hans-Ludwig Hennig (Leiter Albert-Einstein-Gymnasium) und Peter Johannsen (Geschäftsführer Hospiz Nordheide)

Aus den Einnahmen des Varietés und durch Spenden werden 3.000 Euro generiert

os. Buchholz. "Schule hat immer auch soziale Verantwortung", sagt Hans-Ludwig Hennig, Leiter des Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG). Dieser Verantwortung kann das AEG dank der tollen Erlöse seines Varietés gerecht werden: Hennig übergab jetzt eine Spende von 1.000 Euro an Peter Johannsen, Geschäftsführer des Hospiz Nordheide, sowie 2.000 Euro an Martin Cherian von der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG).
Wie berichtet, hatten Schüler und Lehrer des AEG jüngst bei drei Aufführungen ein abwechslungsreiches Programm mit vielen tänzerischen und musikalischen Höhepunkten gezeigt. Aus dem Verkauf der Eintrittskarten sowie aus Spenden, die beim Elternsprechtag gesammelt wurden, kamen die Spenden zustande. Rund 1.000 blieben zudem für das AEG über.
"Wir freuen uns sehr über die tolle Spende", sagte Johannsen. Das Geld soll für den Betrieb des Sterbehauses am Buchholzer Krankenhaus verwendet werden. Jedes Jahr muss das Hospiz selbst rund 200.000 Euro aus Spenden aufbringen.
Mit der Spende an die Indienhilfe soll der Bau eines Hauses am sogenannten Armenberg mit finanziert werden. Bedürftige, die in klapprigen Hütten leben, können fortan in befestigten Häusern wohnen. Das AEG hat dort, in der Nähe der Partnerschule "Auxilium School" in Kattappana in der südindischen Provinz Kerala, den Bau von bereits acht Häusern unterstützt. "Solch ein tolles Engagement einer Schule findet man in Deutschland nicht oft", sagt Cherian. "Das ist eine großartige Völkerverständigung." Der gebürtige Inder begleitet seit zehn Jahren die Reisen von Lehrer- und Schülergruppen des AEG nach Indien. "Ohne Martin Cherian könnten wir die Studienfahrten nach Indien nicht machen", gibt Hennig das Lob zurück.