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Ausbaustufen beim Fertighaus: Der Bauherr entscheidet, wieviel Eigenleistung er bringen will und kann

Je mehr Eigenleistung der Bauherr erbringt, desto geriger sind die Erwerbskosten bei einem Fertighaus (Foto: hlc)
(cbh/hlc). Ausbauhäuser werden in verschiedenen Ausbaustufen geliefert. So kann der Bauherr, je nach Zeit und handwerklichem Können, unterschiedliche Arbeiten am Haus selbst ausführen. Je mehr der Bauherr in Eigenleistung übernimmt, desto mehr Geld kann er einsparen.
In wie vielen Ausbaustufen ein Haus angeboten wird, hängt vom Hersteller und vom Haustyp ab. Doch sind die Begriffe, die die verschiedenen Ausbaustufen beschreiben, nicht rechtsverbindlich definiert. Die Übergänge sind fließend und Leistungen können zwischen unterschiedlichen Herstellern variieren. Aufschluss darüber, was ein Fertighaus-Anbieter beispielsweise unter seinem Ausbauhaus versteht, kann letztendlich nur die detaillierte Bau- oder Leistungsbeschreibung zu diesem Haus geben.

Bausatzhäuser – von einigen Herstellern auch Selbstbauhäuser genannt – bestehen im Wesentlichen aus der Planung, der Bauleitung und -betreuung und aus der Lieferung aller zum Errichten des Hauses erforderlichen Bau- und Installationsmaterialien. Die Bauplanung, Statik und Werkplanung sind in der Regel im Leistungsumfang der Bausystemanbieter enthalten. Bei der Planung mit einem Architekten können noch Sonderwünsche der Bauherren in den Grundriss eingearbeitet und die Kosten kalkuliert werden.

Wer ein Rohbauhaus erwirbt, erhält eine fertige und witterungsbeständige Außenhülle eines Hauses vom Hersteller geliefert und errichtet. Alles, was ein Haus an „inneren Werten“ ausmacht, erledigt der Bauherr selbst. Die Hersteller bieten in der Regel ein perfekt abgestimmtes Material- und Ausbaupaket gegen Aufpreis an und stehen während der Bauzeit – sofern erforderlich – mit Rat und Tat zur Seite.
Ein Ausbauhaus ist ein erweitertes Rohbauhaus. In der Regel wird die komplette Außenhülle des Hauses durch die Baufirma erstellt. Hierzu gehören auch Dach, Außenputz und die Fenster. Bei der Planung stimmt der Bauherr mit dem Hersteller ab, welche Ausbauleistungen und welche technischen Installationen er selbst leisten kann und will, und welche er übernehmen soll.

Das schlüsselfertige Haus beinhaltet im Wesentlichen alle technischen Leistungen und baulichen Maßnahmen, die für die Errichtung des Hauses notwendig sind. Beim schlüsselfertigen Bau wird der gesamte Hausbau inkl. Keller und Bodenplatte, Rohbau, Innenausbau mit den Gewerken Heizung, Sanitär- und Elektroinstallation sowie Fenster und Türen von der Hausbaufirma übernommen. Einzig die Leistungen, die auch in jeder anderen Immobilie selbst erbracht werden müssen, wie Tapezier- und Malerarbeiten oder Verlegung von Bodenbelägen gehören in der Regel nicht zum Leistungsspektrum eines schlüsselfertigen Hauses.