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Baum als Zeichen der Liebe

Bei der Baumpflanzung: Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde und Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (4. v. re.)

Muslimische Ahmadiyya-Gemeinde spendet zweiten Zürgelbaum

os. Buchholz. "Wir wollen diesen Baum als Zeichen der Liebe und des friedlichen Zusammenlebens pflanzen." Das sagte Shpejtim Gashi von der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde am Montag bei der Pflanzung eines Zürgelbaums in Buchholz. Bereits im Mai hatte die Gemeinde auf einem städtischen Grundstück an der Poststraße/Ecke Lindenstraße einen Baum gepflanzt, im kommenden Jahr soll ein dritter dazukommen. Der Zürgelbaum mit derben Blättern und essbaren Steinfrüchten ist vor allem in Nordafrika beheimatet.
Mit dem Baum wolle man dem Land, in dem man sich wohl fühle, etwas zurückgeben, sagte Gashi. Er hoffe, dass sich Christen und Muslime weiter aufeinander zubewegen. Dafür stehe das Motto der Ahmadiyya-Gemeinde: "Liebe für alle, Hass für keinen." In Deutschland sind in 240 Gemeinden mehr als 40.000 Muslime organisiert.
Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse dankte für die Baumspende: "Ich finde diese Geste sehr wichtig." Er hoffe, dass Gläubige aller Richtungen mehr Verständnis füreinander aufbringen, "auch für die Unterschiede".