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Bewegte Bürgerbeteiligung in Buchholz

Die Stadtwanderer bei einem Halt am Wyrowskiplatz

„Talk-Walk“ zur Stadtentwicklung aus der Fussgängerperspektive

gb. Buchholz. Unter dem Motto „Talk-Walk - Gebautes und Atmosphären“ fand der zweite Buchholzer Stadtspaziergang statt. Über 50 Teilnehmer folgten der Wanderung unter der Leitung von Bertram Weisshaar. Der Spaziergangsforscher beschäftigt sich mit der Frage, wie Stadt und Landschaft aus der Fussgängerperspektive wahrgenommen werden. Bei den „Talk Walks“ handelt es sich um eine Art Bürgerbeteiligung. „Wir wollen unprätentiös mit Bürgern ins Gespräch kommen, um sie so in die Stadtentwicklung einzubinden“, erläutert Baudirektorin Doris Grondke, auf deren Idee die Wanderungen zurückgehen.
Die rund 2,5 stündige Wanderung erstreckte sich über neun verschiedene Stationen. Der Weg führte über Wyrowskiplatz, Peets Hoff, Empore, Drei Stehlen, die Bischu-Theaterwerkstatt, die Findlinge in der Fussgängerzone, Kino und Kunsttempel.
Verschiedene Gesprächspartner referierten dabei über Baukultur, Kunst und Denkmale im öffentlichen Raum. Den Beginn machte Kunsthistoriker Sven Mommensen. Er sprach über den mitveranstaltenden Kunstverein, seine Ausstellungen, sowie dessen Gebäude und Architekten. Größeren Raum nahm die Bedeutung des Stadtgrüns ein. Ein Thema, das der Hamburger Landschaftsarchitekt Wolfgang Betz der munteren Wanderergruppe gekonnt vermittelte. Viele der interessierten Teilnehmer nutzten die Gelegenheit ihre Vorstellungen über die Weiterentwicklung ihres Ortes einzubringen. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Belebung von Plätzen. „Mir macht es Spaß an der aktiven Entwicklung meiner Stadt teilzunehmen“, sagte der Mitwanderer Hans-Peter Knickrehm. Ein gemütliches Beisammensein setzte den Schlusspunkt der kostenlosen Veranstaltung.