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Buchholz 08 setzt auf Freiwilligendienstler

Wollen Buchholz 08 voranbringen: (v. li.) Kassenwart Wilhelm Pape, 2. Vorsitzende Sylvia Claußen, die FSJler Constantin Adomat, Lina Stattkus und Niklas Kettner sowie Vorsitzender Lothar Hillmann

Lina Stattkus, Niklas Kettner und Constantin Adomat absolvieren ihr FSJ beim Sportverein

os. Buchholz. Kleines Jubiläum beim TSV Buchholz 08: Seit fünf Jahren setzt der Sportverein auf die Unterstützung durch Freiwilligendienstler. Jetzt haben Lina Stattkus, Niklas Kettner (beide 18) und Constantin Adomat (17) ihr FSJ bei den Nullachtern angetreten.
In den kommenden zwölf Monaten wird das Trio verschiedene Dienste bei 08 versehen, Jugendmannschaften trainieren und C-Trainerlizenzen erwerben. Lina Stattkus wird beim Kinder- und Kunstturnen eingesetzt, Constantin Adomat in der Tennissparte und Niklas Kettner beim Fußball. Die FSJ-Stelle von Kettner teilt sich der TSV mit der benachbarten Wiesenschule. In der Grundschule wird der Teenager u.a. im Sportunterricht präsent sein.
"Ich fühlte mich nach dem Abitur noch nicht bereit für ein Studium", sagt Constantin Adomat. Das FSJ biete eine gute Gelegenheit zur Selbstfindung. "Zudem lernen wir hier Eigenorganisation", beschreibt Niklas Kettner. Jeder FSJler muss bei 08 ein eigenes Projekt entwickeln. Darüber hinaus stehen u.a. 25 Seminartage und der große Erste-Hilfe-Kursus auf dem Programm.
"Das Freiwilligenjahr ist keine Wischi-Waschi-Veranstaltung", betont 08-Vorsitzender Lothar Hillmann. Man habe ein normales Arbeitsverhältnis, führe Sozialversicherungsbeiträge ab und achte darauf, dass die FSJler ihre 39 Wochenarbeitsstunden auch sinnvoll verrichten. Dafür sorgt die 2. Vorsitzende, Sylvia Claußen.
Insgesamt investiere der Verein eine fünfstellige Summe in die Freiwilligendienstler, erklärt 08-Kassenwart Wilhelm Pape. Das FSJ sei eine klassische Win-win-Situation, sagt Hillmann: Der Verein profitiere von der Arbeitskraft und den Ideen der jungen Menschen, die FSJler würden eine Menge in dem Jahr lernen. "Viele Freiwilligendienstler sind unfertig angekommen und deutlich verändert wieder weggegangen", betont Hillmann.