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Buchholz Bus: Servicestelle wird geschlossen

Die Servicestelle des Buchholz Bus an der Adolfstraße wurde im Jahr 1996 eröffnet

Stadtwerke-Chef: Nutzung ist zunehmend rückläufig und unrentabel

os. Buchholz. Die Servicestelle des Buchholz Bus an der Adolfstraße wird zum Ende des Jahres geschlossen. Das teilt Dr. Christian Kuhse, Geschäftsführer der Buchholzer Stadtwerke, mit. In der vergangenen Woche wurden die Mitarbeiter informiert. Grund für die Schließung: Die Nutzung der Servicestelle sei kontinuierlich rückläufig und zunehmend unrentabel, so Kuhse. Tickets für den Buchholz Bus sind künftig in der Metronom-Verkaufsstelle am Buchholzer Bahnhof erhältlich.
Hintergrund: Die Servicestelle in der Nähe des Bus-Treffpunkts an der Adolfstraße wurde mit Gründung der Verkehrsbetriebe im Jahr 1996 eröffnet. Damals verfügte der Buchholz Bus über ein eigenes Tarifsystem, der Fahrkartenverkauf erfolgte zumeist über die eigene Servicestelle. Das änderte sich mit dem Beitritt des Buchholz Bus in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) im Jahr 2004. Seitdem können die Tickets für den Buchholz Bus über alle Verkaufswege des HVV erworben werden. Folge: Aktuell werden nach einer aktuellen Zählung im Schnitt nur noch 31 Tickets pro Tag verkauft. "Wenn man alles einrechnet, betragen die reinen Verkaufskosten pro Ticket, ohne den Betrieb der Busse, damit derzeit rund 13 Euro", erklärt Kuhse. Das Ticket selbst koste aber nur 3,20 Euro. Durch die Schließung der Servicestelle reduziere man die Kosten für den Buchholz Bus um rund 120.000 Euro pro Jahr.
An dem Liniennetz werde sich nichts ändern, betont Jan Bauer, Vertriebsleiter der Buchholzer Stadtwerke. "Es wird keine einzige Haltestelle wegfallen. Wir gehen mit dieser Maßnahme lediglich mit der Zeit, da viele Kunden ihre Tickets über das Internet kaufen oder sowieso über HVV-Monats- oder Jahreskarten verfügen."