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Buchholz sagt Hundehaufen den Kampf an

nw. Buchholz. Tretminen, Wachtmeister, Köttel, Trümmerl - für Hundehaufen gibt‘s viele Bezeichnungen. Was Wunder. Zurzeit begegnen die ekligen Haufen einem fast überall: Auf Spielplätzen, Fußwegen, vor Schulen. Kein Wunder, dass sich derzeit besonders viele Bürgerinnen und Bürger - darunter auch jede Menge Hundehalter - über diese widerlichen Hinterlassenschaften ärgern. „Inzwischen hat das ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr akzeptabel ist“, sagt Bürgermeister Wilfried Geiger.
Vor diesem Hintergrund weist die Verwaltung darauf hin, dass Hundefreunde den Kot ihrer vierbeinigen Lieblinge einsammeln müssen. Für Tierhalter, die das Gebot ignorieren, kann das teuer werden. Wer die Tretminen seines Vierbeiners auf öffentlichem Grund und Boden nicht entschärft - lies: eintütet - kann mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro zur Kasse gebeten werden. Grundeigentümer, die Köttel fremder Hunde auf ihrem Grundstück entdecken, können privatrechtlich dagegen vorgehen.
Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Im Stadtgebiet finden sich elf Automaten mit Tüten für die Trümmerl - unter anderem im Rathauspark, am Emporeteich sowie am Stadtteich. Und wer sein neues Tier im Bürgerbüro anmeldet, bekommt sogar einen Tütenspender zum Mitnehmen. Bürgermeister Wilfried Geiger appelliert dehalb an Hundehalter: „Bitte die Tüten nutzen und Hundehaufen einsammeln.“
Das Stadtoberhaupt hofft, dass sein Appell Wirkung zeigt. Geiger: „Wenn sich an der Verschmutzung der Stadt durch Hundehaufen nichts ändert, werden wir über intensivere Kontrollen und auch eine Anhebung der Hundesteuer nachdenken müssen.“