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Dachausbau - Tipps vom Profi

Ob als Hobyraum, Arbeits- Gäste- oder Spielzimmer - das ausgebaute Dachgeschoss kann für viele Zwecke verwendet werden (Foto: epr/Velux)
(cbh). Die Kinder brauchen jeder ein eigenes Zimmer, der Vater benötigt ein Home Office, die Mutter hat die Malerei zur neuen Leidenschaft erkoren - es gibt immer einen guten Grund, den Dachboden auszubauen. Und wenn es nur der ist, dass zur Zeit die Zinsen extrem niedrig sind und Baugeld somit günstig wie nie zuvor.

Was es alles bei der Ausbaumaßnahme zu beachten ist, erklärt Zimmermeister Sven Früchtenich von der gleichnamigen Zimmerei aus Rosengarten:
„Bevor ein Kredit beantragt wird oder Pläne beim Architekten in Auftrag gegeben werden, sollte zunächst die Machbarkeit von einem Fachmann geprüft werden. Steht dem Ausbau technisch nichts entgegen, muss - sofern das Dach durch Gauben erweitert wird - ein Bauantrag gestellt werden. Wird nur der Spitzboden ausgebaut ohne Veränderungen am Dach, ist kein Bauantrag nötig.“

Der nächste wichtige Aspekt ist die Dämmung, „und zwar sollten Bauherren nicht nur den winterlichen Wärmeschutz, sondern auch den sommerlichen berücksichtigen. Eine guter Hitzeschutz ist wichtig, damit sich die Raumtemperatur im Sommer nicht zu sehr erhöht“, so Früchtenich.

Mindestens drei Wochen dauern die Baumaßnahmen, denn es arbeiten verschiedene Gewerke am Ausbau mit: Zimmerer für das Dach, den Trockenbau und die Dachfenster, ferner der Elektriker, Sanitär- und Heizungsbauer und der Maler. Früchtenich: „Ein Ausbau lohnt sich in jedem Fall, denn es wird auf relativ einfache und günstige Weise, mehr Wohnraum geschaffen und damit die Lebensqualität erhöht.“