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"Das Brummen soll aufhören": Riesige Resonanz auf WOCHENBLATT-Artikel

Das Brummen stört: Ohne Ohropax kann Udo Krapf kaum noch schlafen
os. Buchholz. Bei kaum einem WOCHENBLATT-Artikel war die Resonanz der Leser je so groß wie beim Bericht "Das Brummen soll aufhören!" über die Leiden des Udo Krapf (70). Wie berichtet, leidet der Ex-Manager aus Buchholz seit Spätsommer 2014 unter einem schlafraubenden Brummen im Kopf, dessen Quelle bis dato nicht entdeckt wurde.
Dutzende Leser von Stade bis Winsen meldeten sich per Telefon oder per Mail beim WOCHENBLATT oder direkt bei Krapf und berichteten von ähnlichen Problemen. "Es waren viele qualitativ interessante Rückmeldungen dabei", erklärt Krapf. Er will sich nach und nach mit den anderen Betroffenen kurzschließen, um sich gemeinsam auf die Suche nach der "Brumm"-Quelle zu begeben.
Aus den Rückmeldungen gehen zwei Hauptaspekte hervor: Die potenziellen Störquellen sind vielfältig, und die Bürger fühlen sich mit ihren Gesundheitsproblemen von den Behörden nicht ernstgenommen. Die Auswahl der von den WOCHENBLATT-Lesern genannten Geräuschquellen reichen von Erdwärmepumpen über Güterzüge und Binnenschiffe bis zu Windkraftanlagen und Kühlsystemen von Biogasanlagen. Wie berichtet, hat Krapf ebenfalls eine solche Anlage im Gewerbegebiet Trelder Berg in Buchholz im Verdacht, die rund eineinhalb Kilometer von seinem Wohnhaus entfernt liegt.
Auffällig: Die Behörden wissen um das Problem, kümmern sich aber nach Ansicht der Bürger nicht genügend um eine Lösung. WOCHENBLATT-Leser Manfred Sahling aus Buchholz berichtet z.B., dass Messungen durch den Immissonsschutzbeauftragten des Landkreises Harburg und durch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg in seinem Wohnhaus einen niederfrequenten Schall gemessen und dokumentiert haben, ohne jedoch die Quelle zu finden. Nach Auskunft des Immissonsschutzbeauftragten seien diesem die Hände gebunden, weitere Untersuchungen durchzuführen, so Sahling.