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"Den Menschen eine geistliche Heimat schaffen"

Mit dem Leitbild der fusionierten Kirchengemeinden: die Pastorinnen Dorothea Blaffert und Katharina Behnke
ce. Klecken. "Wir möchten für die Menschen in unserer Kirchengemeinde eine geistliche Heimat schaffen und sie dazu ermuntern, sich mit ihren Gaben und Talenten einzubringen." Das erklärten Pastorin Katharina Behnke von der Kreuzkirchengemeinde in Nenndorf und ihre Amtskollegin Dorothea Blaffert von der Kleckener Thomaskirchengemeinde beim Fusions-Festgottesdienst am Pfingstsonntag in Klecken. Zur mit der "Hochzeit" neu gegründeten "Ev.-luth. Kirchengemeinde Rosengarten" mit rund 4.500 Mitgliedern gehören Dangersen, Dibbersen, Eckel, Eickstüve, Emsen, Hinteln, Iddensen, Klecken, Langenrehm, Leversen, Nenndorf, Neu Eckel, Neu Leversen, Sieversen, Tötensen und Westerhof. Die Fusion war die erste dieser Art im Kirchenkreis Hittfeld.
Mit ihrem Zusammenschluss wollen beide Gemeinden den Verwaltungsaufwand abbauen und somit mehr Zeit für die zentralen kirchlichen Aufgaben gewinnen. Ein gemeinsamer Vorstand leitet beide Gemeinden, deren verschiedene Angebote bleiben jedoch unverändert bestehen.
Nach dem Gelöbnis zur Fusion unterzeichneten die Pastorinnen und der Vorstand ein Leitbild ihrer künftigen Arbeit. Darin wurden folgende Leitsätze festgelegt:
- "Wir sind füreinander da und laden andere zum Mitmachen ein."
- "Wir wollen, dass Menschen in unserer Kirchengemeinde Heimat finden und sich begegnen."
- "In dieser Gemeinschaft feiern, gestalten und leben wir unseren christlichen Glauben."
- "Darin tragen wir auch Verantwortung für die Welt."
Kirchenkreis-Superintendent Dirk Jäger betonte, dass "eine Fusion zweier Gemeinden kein Defizit" sei. Vielmehr würden hier "für das Wesentliche des Glaubens die besten Rahmenbedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten geschaffen". Mit dem Jubiläum "500 Jahre Reformation" werde 2017 eine Kirche gefeiert, die sich auch den Herausforderungen der Veränderung stelle. "Das Feiern dieses Jubiläums wäre eine hohle Hülse, wenn es in unserer Kirche nicht Gemeinden wie diese hier gäbe", würdigte Jäger das neue Bündnis.