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Den richtigen Standort wählen: Ein Gartenteich sollte nicht zuviel Sonne erhalten

An dem richtigen Standort angelegt haben Sie an Ihrem Gartenteich viel Freude. Der Fachmann berät Sie gern (Foto: djd)
(cbh/nw). Wer seinen Gartenteich stets gut im Blick haben möchte, legt das Gewässer am besten in der Nähe der Terrasse oder eines Sitzplatzes an. Naturnahe Teiche, die viele Tiere anlocken sollen, sind allerdings an einem etwas abgeschiedeneren Platz im Garten besser aufgehoben. Wenn Ihr Grundstück nicht eben ist, sondern etwas abschüssig, sollten Sie Ihren Gartenteich an der tiefsten Stelle anlegen – das wirkt natürlicher als ein Gewässer, das in einen schräg abfallenden Hang hineingebaut wurde.
Eine wichtige Rolle spielt auch die richtige Mischung aus Sonne und Schatten, denn einerseits benötigen die Wasserpflanzen eine gewisse Lichtmenge, damit sie gut gedeihen, andererseits sollte sich das Wasser aber nicht zu stark erwärmen, um das Algenwachstum nicht unnötig zu fördern. Ein guter Richtwert sind fünf Sonnenstunden pro Sommertag. Platzieren Sie das Gewässer aber so, dass es während der heißen Mittagszeit möglichst von größeren Gehölzen oder Bauwerken oder einem Sonnensegel beschattet wird. Halten Sie zu Leitungen für Strom, Gas, Wasser oder Abwasser genügend Abstand und achten Sie darauf, diese mit dem Gewässer nicht zu überbauen. Wenn das nicht schon bei den Erdarbeiten zu Problemen führt, so doch spätestens dann, wenn Wartungsarbeiten an den Leitungen erforderlich werden.
Bäume mit flachem Wurzelwerk (z. B. Birke oder Essigbaum) sowie Bambus der Gattung Phyllostachys und andere ausläufertreibende Arten sollten nicht in unmittelbarer Teichnähe wachsen. Speziell die spitzen, harten Bambus-Rhizome können die Teichfolie ohne weiteres durchstoßen. Gehölze am Gartenteich sind nicht grundsätzlich ein Problem, sofern der Wind das Herbstlaub in die vom Gartenteich abgewandte Richtung weht – die Bäume sollten also möglichst östlich vom Teich wachsen, da in unseren Breiten Westwind vorherrscht.