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Die Schwarmzeit der Bienen hat begonnen

Bienenschwärme können aus bis zu 15.000 Honigbienen bestehen (Foto: Imkerverein Buchholz)

Bienenvölker suchen sich ein neues Zuhause / Hilfe durch Imkerverein

(os). Wer in diesen Tagen in einem Baum oder in einem Busch eine skurrile Traube aus bis zu 15.000 Honigbienen sieht, braucht keine Panik zu haben. Derzeit sei die Schwarmzeit der Bienen, teilt der Imkerverein Buchholz mit.
Das Schwärmen sei ein natürliches Verhalten zur Vermehrung der Bienen nicht nur als einzelnes Lebewesen, sondern auch als gesamtes Bienenvolk. Das bedeutet, dass sich ein starkes Volk teilt. Die alte Königin verlässt mit einem Teil ihres Volkes die Behausung und sucht sich ein neues Domizil. Die alte Wohnstätte überlässt sie ihrer jungen Tochterkönigin und deren Teil des Altvolkes.
Der Schwarm bildet in Bäumen oder Büschen eine große Traube und verbleibt so zwischen drei Stunden und drei Tagen. Einige Kundschafterbienen suchen, ihrem Naturtrieb folgend, in der Zwischenzeit nach einer geeigneten Höhle oder einer ähnlichen Behausung, in die der Schwarm dann „umzieht“. In der Regel findet das Schwärmen zwischen Ende April und Ende Juli statt. In diesem Jahr sind die Bienen wegen des kalten Aprils spät dran, erklärt Hans Leopold vom Imkerverein Buchholz.
Imker seien in der Regel bemüht, durch Lenkung den Schwarmtrieb zu steuern. Unter den heute üblichen Bedingungen könne ein Bienenschwarm in der freien Natur nur kurze Zeit überleben, erklärt Leopold. Deshalb stünden Mitglieder des Imkervereins kostenlos bereit, um entflogene Bienenschwärme einzufangen.
• Infos dazu unter www.imkerverein-buchholz.de im Menüpunkt „Schwarmfängerliste".

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