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Die Serie „Helfende Hände“ stellt ehrenamtliche Unterstützer des Freilichtmuseums in Ehestorf vor

(nw/tw). In der Serie „Helfende Hände“ stellt Konrad Leonhardt (Mitglied im Kiekeberg-Förderverein) für das WOCHENBLATT in lockerer Reihenfolge ehrenamtliche Mitarbeiter des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf im Portrait vor. Heute: Regina Tegetmeier (55).
Mit drei Geschwistern ist Regina Tegetmeier in Rosengarten-Eckel groß geworden, wo sie auch heute wieder lebt. Zwischenzeitlich hat sie in Hamburg ihr Abitur gemacht und Betriebswirtschaft studiert. Danach arbeitete sie fünf Jahre bei einem Hamburger Gaswerk, ehe sie zu einer Krankenkasse wechselte, wo sie heute glücklich im Bereich „Organisation/Projektmanagement“ beschäftigt ist. „Dennoch wollte ich mein Leben nicht nur auf die Berufstätigkeit reduzieren“, erklärt Regina Tegetmeier. Deshalb hat sie sich dafür entschieden, wöchentlich nur vier Tage für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, um mehr Zeit für andere, sinnhafte Projekte zu haben. So hat die ledige Powerfrau frühzeitig begonnen, im Spielmannszug des „SV Eckel“ Querflöte zu spielen, was ihr immer noch große Freude bereitet. Zudem engagierte sie sich 15 Jahre in der Kirchengemeinde St. Petrus im Vorstand und als Jugendgruppenleiterin. Später absolvierte Regina Tegetmeier zusätzlich Sanitätsdienst, war im Katastrophenschutz tätig und fuhr Rettungswagen. „Das war alles ehrenamtlich und hat mein Leben bereichert“, schwärmt sie. Auf Dauer konnte sie jedoch aus gesundheitlichen Gründen solch schwere körperliche Einsätze nicht mehr bewältigen.
Seit einer krankheitsbedingten Zäsur konzentriert sich ihre ehrenamtliche Arbeit jetzt auf zwei Projekte: einmal wöchentlich hilft sie in Hamburg beim Projekt „Alimaus“, wo Bedürftige und Obdachlose mit Essen versorgt werden. Und seit einem Jahr engagiert sie sich auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg. „Ich liebe es, dort mit Menschen zu arbeiten und mich mit ihnen auszutauschen“. Mal arbeitet sie im Kuchenzelt, mal im Museumsladen, mal hat sie Dienst an der Schiffsschaukel oder in der Bäckerei. Die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten ist groß und der Kontakt mit den Museumsgästen bereichert sie genauso, wie der zu den anderen Ehrenamtlichen.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit und dem ehrenamtlichen Engagement bleibt Regina Tegetmeier noch genug Zeit für Reisen in fremde Erdteile. In der Begegnung mit fremden Menschen und Kulturen sammelt sie Kraft und neue Einsichten über das tägliche Leben.

• Weitere „Helfende Hände“ werden im Freilichtmuseum immer gebraucht. Infos unter der Tel. 040 - 790176-86 (Sebastian Baier) oder ehrenamt@kiekeberg-museum.de.