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Ein Jahr nach der Stammzellen-Transplantation: Ela Balloch (36) geht es prächtig

Pure Lebensfreude (v. re.): Ela Balloch mit Tochter Marleen (7) und Schwester Gerli, die gerade aus Estland zu Besuch ist
(os). Beim Fest der Kinderkrebs-Initiative in ihrem Wohnort Holm-Seppensen feiert Ela Balloch (36) an diesem Wochenende ihren ersten Geburtstag, wie sie selbst sagt: Vor genau einem Jahr wurden der zweifachen Mutter Stammzellen transplantiert (das WOCHENBLATT berichtete). "Mir geht es richtig gut", sagt sie heute.
Das sah vor einem Jahr ganz anders aus. Vor dem Stammzellen-Spende wurde Ballochs Immunsystem quasi auf null heruntergefahren. "Ich konnte nicht mehr", blickt die gebürtige Estin zurück.
Wer sie heute sieht, mag das kaum glauben. Gut gelaunt und mit strahlendem Lächeln sitzt sie im heimischen Wohnzimmer. "Ich kann alles machen", sagt Ela Balloch. Kleine Einschränkung: Der Geruchs- und Geschmackssinn ist noch nicht wieder da, und arbeiten darf sie erst nach zwei Jahren. "Da freue ich mich richtig drauf", sagt die Erzieherin, die an der Grundschule "Mühlenschule" tätig ist.
Ela Balloch will anderen Betroffenen Mut machen. "Man kann viel über seine Einstellung zu seiner Krankheit erreichen", ist sie sicher. "Geht nicht gibt's bei mir nicht." Ela Balloch muss nur noch alle zwei Monate zur Untersuchung ins UKE nach Hamburg. Die Intervalle werden immer länger.
Die lebenslustige Frau will sich bedanken - bei allen, die ihr in der schweren Zeit zur Seite standen, die sich für sie typisieren ließen, die ihr im Haushalt halfen und sie zu Arztterminen fuhren oder einfach nur zum Reden da waren. Ela Balloch macht jetzt selbst Betroffenen Mut und gibt ihnen per Mail Tipps, wie sie ihre Krankheit überwinden können. "Das kann nur jemand, der selbst mal Leukämie hatte", sagt Ela Balloch. Sie betont: hatte!