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Ein Paket auf Irrwegen

Ein Paketzusteller bei der Arbeit nicht immer ist menschliches Versagen die Ursache, wenn ein Paket nicht ankommt (Foto: pixelio_by_Maik_ Grabosch)

Fast einen Monat dauerte die Odyssee eines Päckchens, ohne das es je ans Ziel kam

mi. Winsen. Es ist ein ganz normales Paket gewesen. Sven Malczak aus Winsen wollte eigentlich einem Bekannten im Sauerland nur einen Satz Autokennzeichen auf dem Postweg zukommen lassen. Knapp vier Wochen später hält er sein Paket wieder in den Händen, ohne dass es den Empfänger je erreicht hat. Fast einen Monat dauerte die Irrfahrt der Postsendung. Was war passiert? Sven Malczak hatte eine falsche Hausnummer auf dem Paket angegeben. Über die Kundenhotline wollte er der Post die richtige Zahl mitteilen, dort sagte man ihm, dass dies nicht möglich sei und er die Sendung zurück erhalte und erneut versenden müsse. Das Paket wurde, als es am Zielort nicht zugestellt werden konnte, dann auch zurück Richtung Winsen geschickt. Doch kaum in Hamburg angekommen, entschwand das Paket erneut in Richtung Sauerland, um von dort gleich wieder zurück nach Hamburg geschickt zu werden. Um die Odyssee des "Pingpong-Pakets" zu beenden, kontaktierte Sven Malczak wiederum die Hotline, dort konnte man ihm aber nicht helfen, die Bitte einen Vorgesetzten zu sprechen, wurde abgelehnt. Ein Besuch der örtlichen Postfiliale brachte auch nichts. "Wir sind nur eine Postbank-Filiale und nicht zuständig", so die Antwort. Mittlerweile irrte das Paket seit 20 Tagen durch das Zustellungsnirvana des gelben Riesens. Erst im Internetchat der Post fand Sven Malczak Hilfe. Irgendwie gelang es dem Postmitarbeiter dort die Irrfahrt des Paketes zu stoppen. Jetzt will Sven Malczak es erneut auf einen hoffentlich kurze Reise gen Sauerland schicken.
• Bei der Post erklärt man die Paket-Odyssee mit einer Fehlfunktion bei der Videocodierung der Adresse des Pakets. Pressesprecherin Maike Wintjen: "Durch eine technische Störung oder menschliches Versagen, scheint der Adressaufkleber auf dem Paket nicht korrekt eingescannt worden zu sein. Maike Wintjen: "Als Wiedergutmachung wird die Post dem Kunden einen Transportgutschein für das nächste Paket zukommen lassen.
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