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Einzelkämpfer haben keine Chance

BBS-Lehrerinnen Cornelia Baden und Gabriele Schmidt mit den Schülerinnen Jaqueline Meyer, Vivian van der Wee und Patricia Kadler-Ulack gründeten Patenschaften

Demenz-Aktionstag bot wertvolle Plattform für Betroffene und Angehörige

gb. Buchholz. Großen Zuspruch fand der Demenz-Aktionstag in der Buchholzer Empore, der von weit mehr als 500 Personen besucht wurde. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei den Kurzvorträgen zu den Themen Demenz-Wohngruppe, Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Wohneigentum im Alter zu Teil. Die ganztägige Veranstaltung bot sowohl Betroffenen wie auch deren Angehörigen die Möglichkeit wichtige Gespräche zu führen und konkrete Hilfsanfragen zu stellen. „Leute scheuen sich häufig zu sagen mein Partner hat Demenz“, weiß Joachim Paulun, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Landkreis Harburg. Diese Barriere zu überwinden, sich fremde Hilfe zu holen, weil die Pflegenden schnell schlimmer dran sind als die Erkrankten selbst, dafür bot der Aktionstag eine wertvolle Plattform. Denn hier stellte sich ein Netzwerk aus Institutionen, die mit dem Thema Pflege zu tun haben, vor. „Menschen mit Demenz können nicht mehr in unsere Welt, aber wir können Wege finden, in ihre Welt zu kommen“, sagte der engagierte Aktionstag-Organisator Frank Kettwig. Eine von vielen Möglichkeiten dafür zeigen Lehrerinnen und Pflegeassistenz-Schülerinnen der BBS Buchholz auf. Sie gründen Patenschaften zum Besuch von Menschen, die in Altenheimen leben. Weil Einzelkämpfer keine Chance haben, wenn es um Demenz geht, gibt es unter www.wirsindbuchholz.de weitere Informationen, Hinweise und Ansprechpartner zum Thema.