Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

„Endlich kann ich wieder gehen“

Nach zehn Jahren Martyrium endlich ohne Schmerzen: Klaus Mazur bei der Nachuntersuchung durch Dr. Bernd Hinkenjann (Foto: nf)

Knie-Patient aus Nordrhein-Westfalen fand im Buchholzer Krankenhaus Hilfe

(nf). Wetter an der Ruhr? Die meisten Norddeutschen dürften google bemühen, bevor sie wissen: Das ist eine Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, 330 Kilometer von Buchholz entfernt. Klaus Mazur schreckt diese Entfernung nicht. Der 54-jährige Berufsberater sagt: „Ich komme gern in das Buchholzer Krankenhaus. Denn hier wurde mein linkes Knie gerettet.“
Nach einem Sportunfall in den achtziger Jahren, bei dem Mazur sich Menisken, Kreuzbänder und Kreuzbänder gerissen hatte, folgten acht Operationen in verschiedenen Kliniken. Allein die Kreuzbänder wurden zweimal ersetzt. Doch die Schmerzen blieben. 2011 verschlechterte sich Mazurs Zustand so, dass er nur noch an Gehhilfen vorwärts kam. Verzweifelt suchte er im Internet nach Hilfe. Dabei stieß er auf das Buchholzer Krankenhaus. Bei einer Stippvisite - eigentlich wollte Mazur in die Endoklinik in Hamburg - erfuhr er, was die Buchholzer unter individueller Patientenversorgung verstehen: Sofort bekam er eine MRT-Untersuchung und eine eingehende Beratung vom Ärzteteam der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Dr. Bernd Hinkenjann.
Erstmals hörte Mazur von einer Therapiealternative zur Totalendoprothese (TEP), für die er sich zu jung fühlte: Dr. Hinkenjann schlug ihm einen erneuten Kreuzbandersatz und eine Schlittenprothese vor. Dabei bleiben Bänder und Sehnen und ein Großteil der natürlichen Knochenmasse des Knies erhalten, nur die verschlissenen Gelenkanteile werden mit Metall überkront.
Mazur war so beeindruckt, dass er sich die Weiterfahrt nach Hamburg sparte und gleich zwei OP-Termine vereinbarte. Die schwierigen Eingriffe im schon stark vernarbten Gewebe glückten.
Beim Nachuntersuchungstermin im Buchholzer Krankenhaus herrscht bei dem Mann aus Wetter eitel Sonnenschein: Nach jahrelangem Martyrium kann er sein Knie wieder problemlos beugen, sich ohne Gehhilfen bewegen, schwimmen und shoppen gehen. „Meine Erwartungen sind in jeder Hinsicht übertroffen worden“, sagt Mazur.