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Erinnern, erhalten, erleben: Geschichts- und Museumsverein Buchholz feierte im Museumsdorf Seppensen 40-jähriges Bestehen

Historisches Handwerk aus nächster Nähe: Auch einen Schmied konnten die Festbesucher bei der Arbeit erleben
ce. Seppensen. "Erinnern, erhalten, erleben" lautete das Motto, unter dem der Geschichts- und Museumsverein Buchholz und Umgebung am Sonntag sein 40-jähriges Bestehen mit einem Dorf- und Museumsfest im Museumsdorf Seppensen feierte. Zahlreiche begeisterte Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm, in dem Tradition und Moderne ansprechend miteinander verbunden wurden. Dort waren Heidetänze, historische Handwerkskunst und Einblicke in das Ritterleben ebenso angesagt wie Lieder mit dem Chor der Mühlenschule, Sketche vom Evendorfer Theaterverein "De Ebendörper Immenschworm" und Feuerwehrvorführungen.
"Was der Verein in seiner Geschichte und an diesem Aktionstag zusammen mit vielen Helfern geschaffen hat, ist aller Ehren wert und einzigartig", lobte Dr. Ehrhard Deisting, seit 2005 Vereinsvorsitzender, das Engagement der zahlreichen Aktiven. Für langjährige Unterstützung dankte er unter anderem der Sparkasse Harburg-Buxtehude, der Hamburger Sparkasse, den Stadtwerken Buchholz und der Stadt.
"Der Geschichts- und Museumsverein hat am Buchholzer Stadtbild wesentlichen Anteil", betonte Bürgermeister Wilfried Geiger. Als Beispiele nannte er die Revitalisierung der Holmer Mühle durch die Vereinsaktivitäten sowie die jüngst erfolgte Komplettierung des Museumsdorfes rund um Sniers Hus durch eine alte Schmiede. Hinzu kämen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, mit denen der Verein regelmäßig ein großes Publikum anlocke.
Vize-Landrat Heiner Schönecke hob hervor, dass die Vereinsmitglieder insgesamt bis zu 80.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Jahr leisten. Er werde sich dafür einsetzen, dass ihre Aktivitäten weiterhin finanziell gefördert werden.
Als prominentes Vereinsmitglied beim Fest zu Gast war auch die in Buchholz lebende Schauspielerin Ursula Hinrichs vom Hamburger Ohnsorg-Theater. "Ich finde dieses Museumsdorf, in dem längst vergangene Zeiten lebendig werden und bleiben, einfach wunderbar", sagte die beliebte Mimin, die bereits mehrfach bei Benefiz-Aktionen zugunsten des Vereins mit von der Partie war.