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Feierliche Einweihung der neuen Schützenhalle in Jesteburg

Torsten Lange, Präsident der Jesteburger Schützen (re.), eröffnet mit Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper (li.) und Jesteburgs Bürgermeister Udo Heitmann die neue Schützenhalle
mi. Jesteburg. "Von der ersten Idee bis zur Realisierung unseres neuen Schützenhauses hat es über 15 Jahre gedauert." Die einleitenden Worte, die der Vorsitzende des Jesteburger Schützenvereins, Torsten Lange, bei der Einweihungsfeier des neuen Domizils der Jesteburger Schützen sprach, zeigten, dass dieser Tag für den Jesteburger Traditionsverein etwas ganz Besonderes war. Das große Ereignis beging der Verein mit ca. 250 geladene Gästen, darunter Jesteburgs Bürgermeister Udo Heitmann, Samtgemeinde-Chef Hans-Heinrich Höper, Vertreter des Schützenverbandes Hamburg sowie des Schützenverbands Nordheide & Elbmarsch. Auch Abordnungen vieler befreundeter Schützenvereine machten ihre Aufwartung.
Nach einer für die Schützen unendlich langen Zeit mit vielen hart geführten politischen Debatten zog nun endlich die Fahne des Vereins in das neue Schützenhaus ein. Gemeinsam mit Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper und Jesteburgs Bürgermeister Udo Heitmann zerschnitt Präsident Torsten Lange das Einweihungsband und eröffnete damit offiziell das neue Zuhause der Jesteburger Schützen. Das entstandene Gebäude kann sich sehen lassen, ist es doch das wohl modernste Schießsportzentrum im gesamten Landkreis und vielleicht auch darüber hinaus.
Auf 1.950 Quadratmetern Grundfläche (2.350 Quadratmeter Nutzfläche) stehen vier Schießstände zur Verfügung: für Luftgewehr, Kleinkaliber, Pistole und Lichtpunktgewehr. Alle Anlagen bieten modernste Technik und Ausstattung. Der Luftgewehrschießstand ist zum Beispiel komplett digitalisiert. Geschossen wird in Zehn-Meter-Distanz auf zehn Bahnen. Der Kleinkaliber-Stand besteht aus sieben Bahnen. Geschossen wird aus 50 Metern. Abgerundet wird das neue Schützendomizil durch eine großzügige Halle zum Feiern und Tanzen, die bis zu 350 Personen Platz bietet, sowie weiteren Räumen im Obergeschoss. Die Feierhalle kann, das betonte der Verein auf der Einweihungsfeier, vom gesamten Ort genutzt werden. Gegen einen Obolus sind hier Veranstaltungen und Feste möglich. Soviel Qualität hat natürlich auch ihren Preis: Der Neubau hat rund 1,525 Millionen Euro gekostet.
"Dieser Neubau ist auch für das ganze Dorf", betonte Schützenbruder Gunther Petersen in seiner Festrede. Der Verein sei sich darüber hinaus sicher, dass die neue Halle das Schützenwesen attraktiver mache. "Wir sind uns einig, mit dieser Investition den Grundstein für die Zukunft des Jesteburger Schützenwesens gelegt zu haben", so Petersen unter dem Applaus der Gäste.  Ausdrücklich dankte der Redner allen Akteuren, die den Bau möglich gemacht haben. "Viele Gewerke haben uns unterstützt und bei den Arbeitszeiten nicht so genau hingeschaut." Auch die Schützen hätten sich mit weit mehr als 3.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit beteiligt.
Lars Bathke, Präsident des Hamburger Schützenverbands, gratulierte dem Jesteburger Verein zum neuen Schützenaus. „Wir sind stolz auf das, was ihr hier geschaffen habt“, so der Präsident.