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Feuer in Tötensen - Gelungene Alarmübung von fünf Feuerwehren

Teilweise mit Atemschutzmasken retteten die Feuerwehrleute die „Vermissten“ (Foto: Feuerwehr)
as. Tötensen. Feuer im Keller eines Handwerkermarktes in Tötensen - das war das Szenario der Alarmübung, bei der die Freiwilligen Feuerwehren aus Tötensen, Leversen/Sieversen, Nenndorf, Emsen/Langenrehm und Iddensen jüngst ihr Können unter Beweis stellten. Die Übungslage sah vor, dass das Feuer im Keller des Marktes, unterhalb des großen Ausstellungsraumes, ausgebrochen war. Das gesamte Treppenhaus im vorderen Abschnitt des Marktes war verraucht und im Keller sowie im Ausstellungsraum wurden Personen vermisst. Zudem befanden sich weitere Menschen im ersten Obergeschoss des Marktes, ihnen wurde der Fluchtweg durch den Rauch abgeschnitten. Zunächst wurden die Feuerwehren aus Tötensen und Leversen/Sieversen alarmiert, wenig später folgten die anderen Wehren. Innerhalb kurzer Zeit waren 13 Einsatzfahrzeuge und mehr als 70 Feuerwehrleute an der vermeintlichen Brandstelle.
Mit umluftunabhängigem Atemschutz gingen die Brandschützer in das mittels „Disco-Nebels“ verrauchte Gebäude und begannen im Keller und im Ausstellungsraum mit der Menschenrettung. Parallel retteten weitere Einsatzkräfte auf der Rückseite des Gebäudes mit mehreren Steckleitern Personen im Obergeschoss. Unter den Blicken eines mehrköpfigen Beobachter-Teams mit dem stv. Abschnittsleiter Elbe, Michael Bulst, und Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi gelang es den Feuerwehrleuten relativ schnell, alle „Vermissten“ aus dem Gebäude zu retten. Weitere Einsatzkräfte bauten derweil eine Wasserversorgung für die simulierte Brandbekämpfung auf. Nach etwas mehr als einer Stunde erklärten die Übungsleiter den Einsatz für beendet. Bis auf wenige kleine Nachbesserungen äußerten sich die Übungsleiter zufrieden mit dem Gesehenen.