Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Flüchtlingsarbeit koordinieren

"Engagierte Stadt": Jury nimmt Buchholz in bundesweites Netzwerkprogramm auf

os. Buchholz. Buchholz hat es geschafft: Die Stadt zählt zu den 50 ausgewählten Orten in ganz Deutschland, die in den kommenden drei Jahren im Programm "Engagierte Stadt" mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Ziel ist es, in Buchholz eine personell und finanziell gut ausgestattete Koordinierungsstelle zu etablieren, die als Netzwerkzentrale für alle Bereiche bürgerschaftlichen Engagements fungiert. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf der Integration von Flüchtlingen liegen.
"Wir wollen die Buchholzer Willkommenskultur weiter entwickeln, den Flüchtlingen bei der Strukturierung ihres Alltags helfen und so den Integrationsprozess unterstützen", sagt Bärbel Wagner vom "Kaleidoskop". Das Mehrgenerationenhaus hatte sich in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung, dem Bündnis für Flüchtlinge und zahlreichen weiteren gemeinnützigen Organisationen für Buchholz beworben.
Das Projekt "Engagierte Stadt" wird von fünf großen Stiftungen, einem Unternehmen und dem Bundesfamilienministerium mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Erstmals fließen solche Fördermittel nicht in einzelne Leuchtturmprojekte, sondern ausschließlich in den Aufbau von Netzwerken. "Wir werden in den kommenden drei Jahre beispielhaft einen Koordinierungsprozess für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit konzipieren", verspricht Bärbel Wagner.