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Frischzellenkur für die Gutskapelle Holm

Der Kornboden neben der Kapelle wurde in den vergangenen Tagen abgerissen
os. Holm. Das älteste Gebäude von Buchholz erhält eine Grundsanierung. In der vergangenen Woche haben die Bauarbeiten an der Gutskapelle begonnen. In sechs bis sieben Monaten soll das 1580 erbaute Kleinod in neuem Glanz erstrahlen.
Der Zahn der Zeit nagte zuletzt erheblich an der Kapelle, die u.a. für Gottesdienste der Martin-Luther-Gemeinde Holm-Seppensen sowie für Hochzeiten und kleinere Konzerte genutzt wird. Rund 100 Gäste finden dort Platz. In ganz Norddeutschland gibt es nur eine Handvoll vergleichbarer Kapellen auf alten Gutshöfen.
Als erste Maßnahme hat die Eigentümer-Familie Kohrs den alten Kornboden neben der Kapelle abreißen lassen. "Dafür gab es keine Verwendung mehr", erklärt Jürgen Kohrs. Zudem wurden die ersten Fenster der Kapelle ausgetauscht. Die alte Bleiverglasung soll wieder verwendet werden. Daneben werden die Schwellen erneuert und das Innere auf Vordermann gebracht. Die Raumausstattung ist nahezu komplett aus der Bauzeit erhalten - eine absolute Ausnahme bei solch alten Gebäuden.
Die Kosten für die Restaurierung liegen im sechsstelligen Bereich. Sie wird aus verschiedenen Geldtöpfen gefördert. U.a. beteiligt sich das Amt für Denkmalschutz an der Finanzierung.
• Weitere Spenden sind gerne gesehen. Sie werden über den Geschichts- und Museumsverein eingeworben: Kontonummer 3107760 bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude (BLZ 20750000), Stichwort: Holmer Kapelle.