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Gemeinsam die Opfer stärken

Schützen Opfer gemeinsam (vorne v. li.): Roger Grewe (DRK), Rainer Bruckert, Karl-Heinz Langner (beide Weißer Ring), Wolfgang Hausmann (hinten li.), Michael Rehaag, (beide DRK-Hausnotruf) (Foto: DRK)

Bundesweites Pilotprojekt von DRK und Weißem Ring vereinbart

as. Landkreis. Mit einem Kooperationsvertrag haben der Weiße Ring und der Kreisverband Harburg-Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ihre Zusammenarbeit beschlossen. Der DRK-Kreisverband stellt dem Weißen Ring Technik und Dienstleistung für den Bereich Opferschutz zur Verfügung. Damit startet im Landkreis Harburg ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt mit dem Ziel, das Sicherheitsempfinden von Kriminalitätsopfern zu stärken.
Mit den Geräten, die das DRK zur Verfügung stellt, kann der Weiße Ring bestimmten Kriminalitätsopfern direkte Hilfe in einer Bedrohungssituation ermöglichen.
„Um die teils traumatisierten und verängstigten Opfer von kriminellen Taten zu stärken oder vor weiteren Taten zu schützen, sollen Hilfskräfte schnell erreicht werden können“, erklärt Michael Rehaag, ehemaliger Leiter der Abteilung Beziehungsgewalt bei der Kripo im Landeskriminalamt Hamburg, der für den DRK-Hausnotruf im Landkreis Harburg arbeitet, das neue System zum Opferschutz.
Da bei dem Einsatz der Geräte durch den Weißen Ring auch die Polizei eingebunden ist, ist auch die Polizeidirektion Lüneburg in das Gesamtprojekt einbezogen. Der Weiße Ring ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten.