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Gemeinsam Indien erlebt

Auch der Besuch der Arbeitselefanten stand auf dem Ausflugsprogramm der Gymnasiasten aus Buchholz und Hittfeld (Foto: oh)

Gymnasiasten aus Buchholz und Hittfeld besuchten zusammen ihre Partnerschulen in Kattappana

os. Buchholz/Hittfeld. Luisa war beeindruckt von den Affen am Straßenrand, Miriam von den kleinen Religionsstätten in den Wohnhäusern, Lynn von den chaotischen Verkehrsverhältnissen und Michael vom scharfen Essen auf Reis-Basis. Mit reichlich Eindrücken kehrten 30 Schüler und Lehrer aus Hittfeld und Buchholz jetzt von ihrer einwöchigen Tour nach Indien zurück. Erstmals reisten das Albert-Einstein-Gymnasium Buchholz (AEG) und das Gymnasium Hittfeld gemeinsam in die Region Kerala. Organisiert wurde der Trip von Martin Cherian, Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft, der zeitweise in Indien lebt.
In Kattappana besuchten die Elftklässler den englischsprachigen Unterricht in den Partnerschulen, der Ossanam School (Gymnasium Hittfeld) und der Auxilium School (AEG). Fünf Tage recherchierten die Gymnasiasten zu verschiedenen Themen, über die sie im zweiten Schulhalbjahr eine Seminarfacharbeit verfassen werden. Miriam etwa hat die Rolle der Frau untersucht. "Sie ist in Indien dem Mann unterstellt", berichtet sie. Das äußert sich u.a. darin, dass die Frau immer ein paar Schritte hinter dem Mann geht. Auch die südindische Küche und die medizinische Versorgung wurden betrachtet.
Gemeinsam besuchten die Schüler u.a. eine Farm mit Arbeitselefanten. "Man hat vor Ort gar nicht gemerkt, dass wir zwei Gruppen sind", lobte Hans-Ludwig Hennig, Rektor des AEG. Sein Kollege Stefan Weinreich vom Gymnasium Hittfeld war beeindruckt, wie selbstverständlich der Kontakt zwischen den deutschen und indischen Jugendlichen war. Auch dank der sozialen Netzwerke "versteht sich die Jugend der Welt", berichtet Weinreich.
Die Kooperation der beiden Gymnasien soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. In diesem Jahr spenden beide Schulen gemeinsam ein Haus für einen Bedürftigen in Kattappana. Man sei für weitere Reisen auf die Mithilfe von Martin Cherian angewiesen, betont Hans-Ludwig Hennig: "Ohne ihn könnten wir die Reise niemals machen!"