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Gesundheitsmanagement ist wichtig

Der Vorstand der Wirtschaftsrunde begrüßte die Gäste im Hallenbad: (v. li.) Oliver Weiß, Norbert Keese, Frank Krause, Freddy Brühler, Frauke Petersen-Hanson, Christoph Diedering und Jan Bauer

Rund 60 Gäste kamen zum Unternehmertag der Buchholzer Wirtschaftsrunde

os. Buchholz. Das Gesundheitsmanagement bei Unternehmen wird immer wichtiger. Das betonten Dr. Hans-Heinrich Aldag, geschäftsführender Gesellschafter der Waldklinik Jesteburg, und Eva-Maria Wickboldt von der Hamburger Sparkasse (Haspa) am Donnerstag beim Unternehmertag der Buchholzer Wirtschaftsrunde. Rund 60 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen ins Hallenbad Buchholz.
Die Waldklinik begann ihr Gesundheitsmanagement im Jahr 2012 mit einer Befragung der rund 400 Mitarbeiter. Dabei kam heraus, dass das Thema Gesundheit für viele Mitarbeiter sehr wichtig ist, erklärte Aldag. Die Geschäftsführung entwickelte einen Maßnahmenkatalog und organisierte u.a. Sportgruppen im Winter, Massagen oder Fortbildungen. "Das Thema Gesundheitsmanagement ist aufwendig, man muss immer wieder dafür werben. Aber es lohnt sich", betonte Aldag.
"Wir haben festgestellt, dass es nicht zwangsläufig um ein besonders großes Angebot z.B. an Sportkursen geht, sondern um klug gesetzte Themen wie psychische Wiederstandskraft", erklärte Eva-Maria Wickboldt. Die Haspa, die in 28 Regionen rund 5.000 Mitarbeiter hat, verfüge zwar über ein eigenes Fitnessstudio und biete 40 Sportarten an. "Für viele Mitarbeiter ist es aber genauso wichtig, dass über das Thema Gesundheit überhaupt gesprochen wird", so Wickboldt.
Nach den Vorträgen lud Badbetriebsleiter Hans Wurlitzer die Besucher zu einer Tour durch das Hallenbad. Dort erfuhren die Unternehmer, wieviel Aufwand für den Badbetrieb notwendig ist. "Es bedarf großer Anstrengungen, um ein Bad attraktiv zu halten", erklärte Dr. Christian Kuhse, Geschäftsführer der Buchholzer Stadtwerke. Der Betrieb sei kein Selbstläufer, ganz im Gegenteil: Mit rund 1,2 Millionen Euro subventionieren die Stadtwerke jährlich ihre Tochterunternehmen.
"Die ausreichende Zahl von Sport- und Freizeitstätten ist ein wichtiger Standortfaktor für eine Stadt", betonte Christoph Diedering, Vorsitzender der Wirtschaftsrunde. "Die Bedeutung des Bades für die Stadt Buchholz wird leider häufig unterschätzt."