Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Hauch von Rockgeschichte" in Buchholzer Empore: Star-Gitarrist Carl Carlton gab mit prominenter Begleitung Konzert

Freude über das Treffen: Carl Carlton mit Stefan Tzschaschel (re.) und Jan Scheiber
ce. Buchholz. "Ein Hauch von Rockgeschichte weht heute durch unser Haus", sagte Onne Hennecke, Manager der Buchholzer Empore, am Donnerstagabend stolz. Aus gutem Grund: Vor 350 begeisterten Besuchern gab Star-Gitarrist, Komponist und Produzent Carl Carlton, der mit Musikgrößen wie Peter Maffay, Udo Lindenberg, Robert Palmer und "Mother's Finest" spielt(e), ein Konzert unter dem Motto "The Spirit of Woodstock". Für Carlton war es fast ein Heimspiel, denn er hat fünf Jahre in Jesteburg gelebt. Begleitet wurde er beim Auftritt von Sohn Max Buskohl, dem ebenfalls aus Jesteburg stammenden Keyboarder Pascal Kravetz (spielte schon mit Bruce Springsteen) und Percussionist Wayne P. Sheehy (Peter Gabriel, Ronnie Wood).
Das gut dreistündige Konzert, das Carlton mit spannenden Erzählungen aus seiner über 40-jährigen Karriere spickte, war eine Hommage an die Rock- und Popheroen, denen er im legendären amerikanischen Festival-Ort Woodstock, wo er heute wohnt, begegnete und/oder die ihn in seinem Schaffen beeinflussten. Mit mitreißender Spielfreude präsentierten Carlton & Co. Klassiker wie "The Night They Drove Old Dixie Down" von "The Band", Springsteeens "Atlantic City", "Mighty Quinn" von Bob Dylan und "Toast To Freedom", den Carlton für Amnesty International schrieb. Seinen früh verstorbenen Eltern und eigens nach Buchholz angereisten Familienmitgliedern widmete ein davon sichtlich bewegter Carl Carlton seinen eigenen Song "Good To Be Alive".
"'Toast To Freedom' hat mir am besten gefallen", sagte Stefan Tzschaschel (62) aus Appel nach dem Konzert. Er hatte bei einer WOCHENBLATT-Verlosung Tickets gewonnen und Schwiegersohn Jan Scheiber (38) mitgebracht. Beide waren "von Carltons exzellentem Gitarrenspiel und der Vielseitigkeit der Band".