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Hier entsteht in Buchholz eine neue Müll-Deponie - und die Stadt sieht nur zu

Kein schöner Anblick: In der Rütgersstraße wächst ein riesiger Müllberg - auf einem städtischen Grundstück (Foto: oh)
mum. Buchholz. An der Rütgersstraße können Buchholzer derzeit sehr anschaulich erleben, wie ihre Verwaltung mit städtischem Eigentum umgeht. Von Woche zu Woche wächst dort ein riesiger Müllberg. Und obwohl das Grundstück wie eine improvisierte Deponie aussieht, handelt es sich eigentlich um einen gewöhnlichen Garten.
Der Müll stammt zum großen Teil aus der Wohnung, in die die Stadt den Obdachlosen Rolf Pöker Mitte Juli einquartiert hatte (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Die Vormieter - sie bewohnen immer noch weitere Stockwerke des Hauses - hatten die Zimmer offiziell als Büro und Lager genutzt - Mülleimer wäre wahrscheinlich die passendere Beschreibung gewesen. Als nun Pöker einzog, setzte die Stadt Buchholz den Vormietern eine Räumungsfrist. Allerdings wurde wohl vergessen, darauf hinzuweisen, dass der Müll sachgerecht entsorgt werden soll.
Übrigens hat das WOCHENBLATT bereits Ende Oktober auf die illegale Abfall-Lagerung hingewiesen. Doch großes Interesse scheint man im Rathaus nicht zu haben, das Thema anzupacken.
Anwohner und Nachbarn nehmen es mit Humor. „Wenn erst richtig viel Schnee liegt, dann können unsere Kinder den Hang mit dem Schlitten hinunter sausen.“


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