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Inklusionsbeirat unterstützt Kindertagesstätte und Hospiz

Bei der Spendenübergabe: (v. li.) Cornelia Cornels-Selke, Britta Kamin (beide Inklusionsbeirat), Andreas Oppermann (Jugendzentrum), Friederike Zeitan (Kindertagesstätte Buki), Peter Johannsen (Hospiz Nordheide), Kai Kuhlmann, Georg Kartzig (beide Inklusionsbeirat) und Karin Aygün (Stadt Buchholz)

Buchholz: Spenden des "Tag der Begegnung" übergeben

os. Buchholz. In zwei Sparschweinen haben die vier Mitglieder des Buchholzer Inklusionsbeirats - Cornelia Cornels-Selke, Britta Kamin, Kai Kuhlmann und Vorsitzender Georg Kartzig - jetzt den Erlös des „Tags des Begegnung“ überreicht. Nutznießer sind die Kindertagesstätte Buki und das Hospiz Nordheide.
Wie berichtet, hatte der Inklusionsbeirat Ende August Behinderte und nichtbehinderte Menschen zu einem gemeinsamen Fest in den Rathauspark eingeladen. U.a. konnten die Teilnehmer am eigenen Leib erfahren, wie viele Hürden es für Rollstuhlfahrer noch in der Buchholzer Innenstadt gibt. Der Inklusionsbeirat hat sich auf die Fahnen geschrieben, diese Schwachstellen nach und nach zu beseitigen. Bis Ende 2018 sind insgesamt 16 Umbaumaßnahmen geplant, u.a. zwischen Caspers Hoff und der Fußgängerzone. Pro Jahr stellt die Stadt Buchholz dafür aus ihrem Etat 40.000 Euro zur Verfügung.
„Vor allem die Kinder hatten beim Tag der Begegnung einen Riesenspaß. Sie hatten keine Berührungsängste und haben sich direkt in die Rollstühle gesetzt, um ihre Erfahrungen zu sammeln“, erklärte Kartzig. Die Kindertagesstätte Buki will die Spenden, die beim Verkauf von Kaffee und Kuchen im Jugendzentrum gesammelt wurden, in den Spendentopf der Einrichtung am Buenser Weg tun. „Wir werden beraten, welche Baumaßnahme wir damit fördern wollen“, sagte Leiterin Friederike Zietan. Beim Hospiz Nordheide geht das Geld in den allgemeinen Betrieb. Geschäftsführer Peter Johannsen: „Der Tag der Begegnung ist eine tolle Sache. Ich hoffe, dass er viele Nachahmer findet.“