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Jubilar Wilfried Wiegel: "Ich habe den besten Job...!"

Wilfried Wiegel freut sich über das Dienstjubiläum (Foto: Sparkasse Harburg-Buxtehude)

Sein Gesicht, sein Name und sein Lächeln sind in der Region bekannt. Wilfried Wiegel (56), Leiter des Operativen Marketings bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, setzt sich in vielen Bereichen nicht nur für die Kunden sondern auch für die Menschen und die Vereine ein. So ist der gläubige Christ 1. Vorsitzender der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel, für die er auch die Öffentlichkeitsarbeit erledigt. Für sein Engagement erhielt der begeisterte Fußballer zum Beispiel die Goldene Ehrennadel des Kreisfußballverbands. Jetzt feiert Wilfried Wiegel sein 40-jähriges Dienstjubiläum im Geldinstitut.

Dass es überhaupt soweit gekommen ist, schreibt Wilfried Wiegel eher einer Fügung zu. „Ich war 16 Jahre alt, 1,68 Meter groß und schüchtern. Ich hätte mich nicht eingestellt“, erinnert sich Wilfried Wiegel an das Vorstellungsgespräch im Frühjahr 1974 und schmunzelt. Vielleicht gab seine Antwort auf die Frage, warum der Junge aus Gödenstorf ausgerechnet bei der Kreissparkasse Harburg anfangen wolle, den Ausschlag: „Weil ich gern Prozentrechnung mag und weil ich gern mit Menschen zu tun habe“, sagte Wilfried Wiegel.
Mit Menschen hat der Jubilar nach wie vor gern zu tun. „Bei allen Herausforderungen, die wir als Team immer wieder aufs Neue zu meistern haben, sind es vor allem die vielen unterschiedlichen Menschen, die man in meinem Job kennenlernt und die mir so viel Freude bereiten“, sagt der verheiratete Familienvater von zwei erwachsenen Söhnen. Und fügt hinzu: „Ich habe einen der besten Jobs, den es in der Sparkasse gibt, und ich habe eines der bestens Teams um mich herum, das es in der Sparkasse gibt.“
Vor seinem Wechsel in die Werbe- und Marketingabteilung beschritt Wilfried Wiegel einen typischen Sparkassenweg. Nach der Mittleren Reife begann er am 1. August 1974 seine Ausbildung in Salzhausen und wurde ab 1977 als Kundenbetreuer in mehreren Geschäftsstellen in und um Winsen eingesetzt. Später ging es auf Wunsch der Personalabteilung nicht zurück nach Winsen, sondern nach Jesteburg.
In den Geschäftsstellen in Jesteburg und Bendestorf bekam Wilfried Wiegel Anfang und Mitte der 1980er-Jahre auch Kontakt mit dem Jugendmarkt. Und als 1986 ein Lehrgang zu besetzen war, entsandte man den jungen Kollegen. „Ich konnte gar nicht alles aufschreiben, so viele Anregungen habe ich bekommen. Wir hatten seinerzeit ja nur die KNAX-Hefte und sonst nichts“, erzählt Wiegel. Wenig später stellte er dem Vorstand ein Grobkonzept für die Betreuung jugendlicher Kunden vor und fand sich unversehens in der Werbeabteilung wieder. Die ersten Kooperationen schloss Wiegel mit den zu dieser Zeit erstklassigen HSV-Volleyballern. Die erste Fahrt des KNAX-Klubs zum Fußball-Bundesligaspiel des HSV gegen Bayern München mobilisierte 1.250 Kinder. „Auf meinem Mist ist die Jugend-Fußballschule, die wir 15 Jahre erfolgreich veranstaltet haben, und der Jobtreff, der in diesem Jahr zum 20. Mal stattfindet, ebenso gewachsen wie die Immobilia, die es auch schon 20 Jahre gibt“, nennt er als Beispiele.
Ein Anliegen hat der seit 40 Jahren im Dienst der Sparkasse Harburg-Buxtehude stehende Wilfried Wiegel für die folgenden Jahre: „Ich möchte meiner Frau mehr Zeit schenken, weil sie so oft abends oder am Wochenende zurückstecken muss.“ Gemeinsame Zeit verbringen die Eheleute vor allem im Urlaub, der im Frühjahr meistens aktiv mit Fahrrad fahren oder ähnlichem und im Spätsommer eher ruhig als Badeurlaub gestaltet wird.
Eine Parallele zwischen Job und Sport gefällt dem glühenden HSV-Fan Wilfried Wiegel, der sich bei der Arbeit als Spielführer, nicht aber als Trainer des erfolgreichen Teams versteht, ganz besonders gut: „Als ich 1974 bei der Sparkasse angefangen habe, sind wir Fußball-Weltmeister geworden. Und jetzt nach 40 Jahren, also pünktlich zum Jubiläum, sind wir wieder Fußball-Weltmeister.“