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Kaum da und schon kaputt: Kamera am Buchholzer Mühlentunnel soll aber bald wieder funktionieren

Eine der beiden Kameras an den Mühlentunnel-Ampeln war kurz nach ihrer Installation bereits defekt
bim. Buchholz. Die Kameras am Mühlentunnel im Seppenser Mühlenweg waren erst Ende Juli in Betrieb genommen worden. Wenig später war eine von ihnen bereits defekt. Doch bis das in der Stadtverwaltung erkannt wurde, dauerte es Wochen. Etliche entnervte Autofahrer gaben vor der scheinbar dauerroten Tunnel-Ampel auf und wendeten in den Warteschlangen. Dabei waren die neuen Ampel samt Kameras gerade mit dem Ziel der Stau-Vermeidung aufgebaut worden. Die defekte Kamera sei in dieser Woche nun repariert worden, teilt Stadtsprecher Heinrich Helms auf WOCHENBLATT-Nachfrage mit.
„Die Stadt hat die Pflicht, einen solchen Missstand bei Verkehrsregelanlagen umgehend abzustellen, nicht erst nach Wochen“, schimpft WOCHENBLATT-Leser Jürgen Gerkens. Hier sei für viel Geld eine funktionierende Ampel gegen eine ersetzt worden, „die selbst zu nächtlicher Zeit bei kaum vorhandenem Verkehr Autofahrer so lange warten lässt, dass man im Laufe der Woche für wenige Meter über eine Stunde braucht und die tagsüber ein völliges Verkehrschaos verursacht“, so Gerkens.
„Das Problem ist uns bewusst“, sagt Heinrich Helms. Das Fein-Tuning der reparierten Kamera dauere jetzt noch ein wenig. „Es ist ein komplexes System, da die Ampel am Mühlentunnel mit den beiden an der Bremer Straße abgestimmt und die Software angepasst werden muss, damit Staus irgendmöglich reduziert werden. Daran arbeiten wir“, so Heinrich Helms. Allerdings kann diese Form der Verkehrssteuerung auch keine Wunder bewirken. Und so wird es auch bei Funktionieren der Kameras und deren Software zu den Stoßzeiten weiterhin viel Verkehr und Wartezeiten vor den Ampeln geben.